BRUCHSAL, 15.11.2025 | Neue Ermittlungsdetails zeigen, wie die nächtliche Auseinandersetzung im Viktoriapark zu zwei Verletzten führte – darunter ein 23-Jähriger mit Stichverletzung.
Kurz nach Mitternacht soll eine vierköpfige Gruppe junger Männer auf dem Heimweg durch den Viktoriapark unterwegs gewesen sein. Dabei seien sie nach bisherigen Erkenntnissen von einem unbekannten Mann provozierend angesprochen worden. Der Mann war in Begleitung eines weiteren mutmaßlichen Täters sowie einer Frau, die jedoch offenbar nicht in das Geschehen eingriff.
Faustschläge und Messerstich
Nach Darstellung der Polizei folgte einer der Unbekannten einem 19-Jährigen aus der Gruppe und schlug diesem unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf. Als ein 23-Jähriger eingreifen wollte, traf auch ihn ein Faustschlag. In der anschließenden Auseinandersetzung erlitt der 23-Jährige eine Stichverletzung im Bereich des Nackens, vermutlich durch ein Messer. Der 19-Jährige zog sich zudem Schnittverletzungen an der Hand zu. Lebensgefahr bestand laut Polizei jedoch zu keiner Zeit.
Flucht in Richtung Bahnhof
Den beiden Verletzten gelang schließlich die Flucht. Sie alarmierten die Polizei, während die drei mutmaßlich Beteiligten in Richtung Bahnhof Bruchsal davonliefen. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen – unterstützt durch einen Polizeihubschrauber – konnten die Tatverdächtigen bislang nicht identifiziert werden.
Polizei veröffentlicht Täterbeschreibungen
Beide Geschädigte wurden in eine Klinik gebracht und nach der Erstversorgung bereits wieder entlassen. Die Polizei veröffentlichte detaillierte Beschreibungen der gesuchten Männer: Einer soll etwa 25 Jahre alt, 175 bis 185 cm groß und von normaler bis kräftiger Statur sein. Er trug Bart, helle bis über die Ohren reichende Haare, sprach akzentfrei Deutsch und war mit einem Nasenpiercing, einem Ohrpiercing links und einer weißen Jacke auffällig. Der zweite Täter soll etwa 22 bis 23 Jahre alt, rund 170 cm groß und dünn sein; beschrieben wird er mit schwarzer Jacke, schwarzer Mütze und einem Rucksack. Zur begleitenden Frau liegen keine weiteren Hinweise vor.
Die Kriminalpolizei ermittelt weiterhin zu Hintergründen und Tatablauf. Personen, die Beobachtungen gemacht oder Hinweise zu den Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0721 666-5555 zu melden.
WIR BERICHTETEN:
BRUCHSAL, 15.11.2025 | Eine Auseinandersetzung am Viktoriapark endete in der Nacht auf Samstag mit einer schwer verletzten Person und einer großangelegten Fahndung der Polizei.
Kurz nach Mitternacht liegt die Saalbachbrücke beim Victoriapark im Blaulicht. Nahe der Viktoriastraße Ecke Moltkestraße haben Einsatzkräfte den Bereich abgeriegelt, während ein Notarzt über einer schwer verletzten Person kniet. Eine Blutlache markiert den Ort der Auseinandersetzung, die nach Angaben eines Sprechers der Polizei Karlsruhe zwischen mehreren Personen eskaliert sein soll.
Einsatzkräfte durchkämmen die Umgebung
Während Rettungskräfte die verletzte Person stabilisieren und in eine Klinik bringen, formiert sich rund um den Park ein Großaufgebot der Polizei. Streifen, Kräfte der Bereitschaftspolizei, eine Hundestaffel und sogar ein Polizeihubschrauber gehen weiträumig auf Spurensuche. Die Ermittler der Kriminalpolizei übernehmen die Arbeit noch am Tatort.
Kontrollen bis tief in die Nacht
In den umliegenden Straßen kontrollieren Polizisten immer wieder kleinere Gruppen. Doch trotz der intensiven Maßnahmen sind die oder der Täter noch flüchtig. „Die Ermittlungen dauern an“, heißt es in der Nacht von der Polizei. Auch gibt es zunächst keine Angaben zum Gesundheitszustand der schwer verletzten Person. Weitere Updates sollen im Tagesverlauf folgen.
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