ESC-Traum lebt: Wishing Wells aus Bruchsal vor entscheidender Runde in San Marino

Bruchsal, 12. Februar 2026 | Die Bruchsaler Heavy Alternative Band Wishing Wells steht im internationalen Vorentscheid für San Marino im Eurovision Song Contest. Am Samstag tritt die Band in der nächsten Runde an.

Bühne frei für Stage 7

240 Acts aus 27 Ländern haben die sogenannte „Stage & Live Academy“ des international offenen „Dreaming San Marino Contest“ erreicht, darunter auch Wishing Wells aus Bruchsal. Vom 13. bis 15. Februar werden jeweils 30 Acts pro Vorrunde um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. Nur fünf kommen weiter. Wishing Wells treten auf Stage 7 an.

Die fünfköpfige Band besteht aus Massimo Cipollina (Bassgitarre und Clean Vocals), Liam-Pius Fuchs (Growl Vocals), Luca Schubach (Drums), Clemens Brennfleck (E-Gitarre) sowie Quentin Mandel (E-Gitarre und Clean Vocals). Als „Heavy Alternative Band“ verbinden sie druckvolle Gitarrenriffs mit klaren Melodien und harten Growls und setzen sich inhaltlich mit Themen wie mentaler Gesundheit und Gesellschaftskritik auseinander.

 

Zwischen ESC-Regeln und großen Träumen

Im KraichgauTV-Interview sprechen die Musiker über ihren ungewöhnlichen Weg zum ESC-Vorentscheid von San Marino, über internationale Bewerbungen, bürokratische Hürden und darüber, wie man Job, Studium und Proben überhaupt unter einen Hut bekommt.

Warum hat die Band sich überhaupt im Ausland beworben? Welche strengen ESC-Regeln bestimmen Songauswahl und Auftritt? Und wie fühlt es sich an, wenn über den möglichen nächsten Karriereschritt plötzlich internationale Jurys entscheiden?

Auch musikalisch geht es im Gespräch um Identität und Haltung. Mit ihrem Song „Random Sacrifice“ üben Wishing Wells deutliche Kritik an Künstlicher Intelligenz, verpackt in eine Mischung aus cleanem Gesang und kraftvollen Growls. „Der Song ist das, was uns musikalisch am besten repräsentiert“, sagt die Band selbst.

Und natürlich stellt sich die große Frage: Was passiert, wenn es nach Samstag nicht weitergeht, und was, wenn doch? Für die Band ist die Richtung aber klar: „Wir machen einfach weiter, für uns gibt es kein Stopp.“ Ihr langfristiger Traum: die eigene Energie komplett in die Musik stecken und irgendwann vom eigenen Sound leben zu können.

Eines wird im Gespräch deutlich: Wishing Wells leben für ihre Musik. Wer neugierig geworden ist, kann die Band auf Instagram unter @wishingwellsband begleiten, Videos auf dem YouTube-Kanal @WishingWellsBand ansehen oder den Song „Random Sacrifice“ auf Spotify anhören.
Gefällt dir unser Beitrag? Dann lass gern einen Kommentar da – und erzähl uns, was du denkst.

Wir freuen uns über deine Reaktion! Bitte kommentiere sachlich, respektvoll und bleibe beim Thema. Zu unseren Kommentarregeln

ANZEIGE

Einmal News mit allem, bitte!

Landfunker Logo

Der Landfunker Regio-Newsletter – kommt immer freitags

*Bitte akzeptiere unsere Nutzungsbedingungen!
Nutzungsbedingungen

Bei Nichtgefallen mit 1-Klick abbestellen.

Siehe auch

SO WAR’S | Saalbach Sounds: Bruchsals neues Open-Air-Highlight feiert Premiere

Mit satten Gitarrenriffs, klarer Haltung und entspannter Wiesenatmosphäre ist das „Saalbach Sounds Festival“ am Samstag …

Consent Management Platform von Real Cookie Banner