Kirche, Kreuz, Glaube
Symbolbild, Foto: Landfunker-Archiv

Veränderungen in der Erzdiözese: Bruchsal begrüßt neuen Pfarrer Dr. Johannes Mette

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Im Zuge der umfangreichen Neuordnung innerhalb der Erzdiözese Freiburg tritt eine signifikante Veränderung im Kirchenbezirk Bruchsal in Kraft. Dr. Johannes Mette wird an 2026 als neuer Pfarrer der Röm.-kath. Kirchengemeinde Edith Stein Bruchsal, der größten Gemeinde der Erzdiözese, berufen.

Die Umstrukturierung, ein Teil des Projekts „Kirchenentwicklung 2030“, zielt darauf ab, die kirchliche Präsenz den aktuellen Herausforderungen anzupassen und die kirchliche Gemeinschaft zu stärken. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Wendepunkt in der kirchlichen Landschaft Bruchsals und spiegelt den fortlaufenden Wandel innerhalb der katholischen Kirche wider.

Diese tiefgreifende Neuordnung sieht vor, dass ab dem Jahr 2026 die Zahl der Pfarreien von derzeit 1.056 auf 36 reduziert wird. Im speziellen Fall des Dekanats Bruchsal werden aus 13 Seelsorgeeinheiten und 46 Pfarreien eine große Pfarrei gebildet. Als Schutzpatronin wurde Edith Stein, eine bedeutende Figur in der katholischen Kirche, gewählt.

Diese Großpfarreien werden von leitenden Pfarrern geführt, deren Amtszeit zunächst auf acht Jahre festgelegt ist, mit der Option, diese um weitere sechs Jahre zu verlängern. Diese Neustrukturierung zielt darauf ab, die kirchliche Organisation zu straffen und effizienter zu gestalten,



Der bisherige Pfarrer von Bruchsal, Lukas Glocker, wird im Rahmen der Neustrukturierung in den Bezirk Rhein-Neckar versetzt und übernimmt dort die Röm.-kath. Kirchengemeinde St. Sebastian in Mannheim. Dieser Wechsel ist Teil der umfangreichen Neuordnung der Erzdiözese Freiburg, die 36 neue Pfarreien und Kirchengemeinden zum 1. Januar 2026 einführen wird.

Personalie Dr. Johannes Mette

Dr. Johannes Mette, Quelle: EBFR

Geboren 1970 in Tettnang, wuchs Mette in Konstanz auf. Nach seinem Theologiestudium in Freiburg und München wurde er 1998 zum Priester geweiht. Er diente als Vikar in Engen und war von 2001 bis 2006 Sekretär der Erzbischöfe Saier und Zollitsch sowie des Diözesanadministrators Wehrle. Seit 2018 war er Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit An der Schutter und Dekan im Dekanat Lahr.

Die Bedeutung des Wechsels

Die Ernennung von Dr. Johannes Mette zum Pfarrer der Röm.-kath. Kirchengemeinde Edith Stein in Bruchsal ist ein wesentlicher Schritt in diesem Prozess. Dr. Mette, der für seine fachliche Kompetenz und sein Engagement nach Mitteilung der Pressemeldung bekannt sei, steht nun vor der Aufgabe, die größte Kirchengemeinde im Bezirk zu leiten und zu gestalten. Die Erzdiözese betont die Bedeutung von Erfahrung und Engagement für die Übernahme derartiger Schlüsselpositionen, wobei Dr. Mettes Ernennung diese Kriterien erfüllt.

Reaktionen auf die Neugestaltung

Die Reaktionen auf die Neustrukturierung und insbesondere auf die Ernennung von Dr. Mette sind gemischt. Während einige Gemeindemitglieder die Veränderungen begrüßen und die Chancen zur Erneuerung und Stärkung der kirchlichen Präsenz sehen, äußern andere Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen dieser Umstrukturierungen auf das Gemeindeleben. Es bleibt abzuwarten, wie Dr. Mette diese Herausforderungen angehen und die Gemeinde in dieser Übergangsphase leiten wird.

Zukünftige Ausrichtung und Herausforderungen

Die zukünftige Ausrichtung der Röm.-kath. Kirchengemeinde Edith Stein Bruchsal unter der Leitung von Dr. Mette wird entscheidend für die Umsetzung der Vision der Kirchenentwicklung 2030 sein. Dr. Mette steht vor der Aufgabe, das Gemeindeleben zu beleben, die pastoralen Aktivitäten zu koordinieren und die Gemeinschaft in Zeiten des Wandels zusammenzuhalten. Diese Veränderungen sind nicht nur für Bruchsal, sondern für die gesamte Erzdiözese von Bedeutung, da sie ein Modell für künftige Anpassungen in anderen Gemeinden darstellen könnten.

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Offizielle Webseite der Erzdiözese Freiburg zum Zukunftsprozess Kirchenentwicklung 2030

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