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TIEFENBACH | Dem Kreuzbergsee geht es nicht gut

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Filmbeitrag | Der Kreuzbergsee zwischen Tiefenbach und Eichelberg ist ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet. Doch dem See geht es aktuell nicht gut.

26.08.2022 |  Schlamm, Algen und sauerstoffarme Bedingungen fordern die Stadt Östringen zum Handeln auf

Der Kreuzbergsee in Tiefenbach ist ein wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, ein wichtiger Laichplatz für Amphibien und ein beliebtes Naherholungsziel. Zudem grenzt die Hotelanlage „Kreuzberghof“ als Teil der „Heitlinger Genußwelten“ direkt an den See, welche für den Ort Tiefenbach im Bereich Golf- und Wein-Tourismus eine herausragende Rolle spielt.

Die Stadt Östringen trägt als Eigentümerin die Verantwortung für den Gesundheitszustand des Gewässers und des umgebenden Terrains. Am Grund des Sees, der 1974 durch eine Aufstauung des Katzbachs angelegt wurde, haben sich über die Jahrzehnte modrige Ablagerungen angesammelt, die in den zurückliegenden sehr heißen und trockenen Jahren nochmals deutlich angewachsen sind.

Nach Informationen der Stadtverwaltung Östringen soll der See unter anderem erhöhte Konzentrationen von Ammonium aufweisen, das bei der Zersetzung stickstoffhaltiger organischer Substanzen durch Mikroorganismen unter sauerstoffarmen Bedingungen entsteht und ein wichtiger Indikator für die Wasserqualität ist. Festgestellt wurde außerdem ein verstärktes Algenwachstum und ein abnehmender Sauerstoffgehalt in den tieferen Wasserschichten.

Derzeit eruiert man unter Federführung der kommunalen Umweltbeauftragten der Stadt, Karin Kußmaul, welche Auswirkungen Abhilfemaßnahmen zeitigen würden. Im Austausch mit den Fachleuten der Unteren Wasserbehörde beim Amt für Umwelt und Arbeitsschutz des Karlsruher Landratsamts soll die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden.

Belüftungsanlage für den See ist die derzeit favorisierte Maßnahme

Momentan gehen die Experten davon aus, dass ein komplettes Ablassen des Sees im Zuge der anstehenden Sanierungsmaßnahmen vermieden werden kann. Auch das Ausbaggern des Schlamms vom Grund des Kreuzbergsees verspräche keine dauerhafte Verbesserung der Wasserqualität. Favorisiert wird gegenwärtig der Einsatz von Belüftungsaggregaten zur Wasserumwälzung sowie zur Anreicherung des Tiefenwassers mit Sauerstoff. Ergänzend wird ein Absatzbecken erwogen, das am Zulauf den Eintrag weiterer Sedimente in den See reduziert könnte.

Der Östringer Gemeinderat soll bei der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause am 20. September von Bürgermeister Felix Geider ausführlich über die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse zur Situation des Kreuzbergsees informiert werden, um die möglichen Maßnahmen zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Gewässers abzustimmen.

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