Grenzenlose Technik: Schüler entdecken die Welt des Amateurfunks

Bruchsal, 02. April 2026 | Schülerinnen und Schüler des Heisenberg-Gymnasiums beschäftigten sich bei den UNESCO-Projekttagen mit Amateurfunk und weltweiter Kommunikation.

Wie kommuniziert man eigentlich ohne Internet? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines besonderen Projekts am Heisenberg-Gymnasium Bruchsal (HBG). Im Rahmen der UNESCO-Projekttage unter dem Motto „Grenzen überschreiten“ tauchten Schülerinnen und Schüler in die Welt des Amateurfunks ein und entdeckten dabei eine Technik, die bis heute weltweit verbindet.

Einige der Teilnehmenden brachten bereits eigene Erfahrung als Funkamateure mit und gestalteten das Projekt aktiv mit. Für viele andere war es eine neue Erfahrung: Signale empfangen, selbst Geräte bauen und verstehen, wie Kommunikation auch ohne digitale Netzwerke funktioniert.

Funktechnik macht sichtbar, wie Verbindungen auch ohne Internet möglich sind.

Besonders praxisnah wurde es beim Bau einer eigenen Morsetaste. Mit Lötkolben und Bauteilen konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie frühere Nachrichtentechnik funktionierte. Auch bei der sogenannten „Fuchsjagd“ war Geschick gefragt: Mit tragbaren Empfängern wurden versteckte Sender aufgespürt – eine sportliche Disziplin im Amateurfunk.

Ein weiteres Highlight war das Empfangen von Wettersonden. Mithilfe spezieller Geräte konnten aktuelle Messdaten direkt aus der Atmosphäre empfangen werden. Ergänzend dazu ermöglichten sogenannte WebSDR-Empfänger den Zugriff auf Funksignale aus aller Welt – live und ohne eigene Technik vor Ort.

Neben der Praxis kam auch die Theorie nicht zu kurz: Die Grundlagen der Funktechnik wurden verständlich erklärt – von physikalischen Prinzipien bis hin zu Anwendungen wie Rundfunk oder WLAN.

Unterstützt wurde das Projekt durch den DARC-Ortsverband A02 Bruchsal, der Material und Fachwissen bereitstellte und selbst als Funkpartner aktiv war. Auch das Z-LAB Bruchsal trug mit technischer Ausstattung zum Gelingen bei.

So wurde der Projekttag zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie Technik Grenzen überwinden kann und wie Lernen besonders dann gelingt, wenn man selbst aktiv wird.

Das Projekt zeigt: Auch in einer digital vernetzten Welt bleibt klassische Funktechnik ein faszinierender Zugang zur globalen Kommunikation.

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