Erneuter Starkregen führt zu Feuerwehreinsätzen in Bruchsal und Untergrombach

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Bruchsal, 07.10.2024 | Der heftige Starkregen am Montagabend führte erneut zu massiven Überflutungen in mehreren Stadtteilen von Bruchsal. Feuerwehr und Stadtverwaltung waren stundenlang im Einsatz, um die Schäden zu begrenzen. Die Situation weckt die schlimmsten Erinnerungen an das Unwetter im August.

Starkregen sorgt für überflutete Keller und blockierte Straßen

Ab etwa 20:30 Uhr am Montagabend setzte in Bruchsal starker Regen ein, der rasch zu zahlreichen Notrufen bei der integrierten Leitstelle (ILS) Karlsruhe führte. Bewohner aus Bruchsal und den umliegenden Stadtteilen meldeten überflutete Keller, blockierte Straßen und drohende Wasserschäden. Besonders betroffen waren die Straßen im Rosenweg, Gartenweg und der Friedensstraße, wo Wasser in Keller eindrang.

Die Feuerwehr Bruchsal rückte mit über 90 Einsatzkräften aus, um die Schäden zu begrenzen. Neben dem Auspumpen vollgelaufener Keller mussten auch Straßen von umgestürzten Bäumen befreit und verstopfte Wasserabläufe gesäubert werden. In Untergrombach konnte durch das rechtzeitige Freiräumen eines Schmutzfangrechens ein Überlaufen des Grombachs verhindert werden, was weiteren Schäden vorgebeugt hat.

Feuerwehr und Stadtverwaltung koordinieren den Einsatz vor Ort

Die Einsatzkräfte arbeiteten Hand in Hand mit weiteren Organisationen wie der Polizei, dem Rettungsdienst und dem Baubetriebshof Bruchsal. Durch die enge Zusammenarbeit konnten die verschiedenen Einsatzorte schnell koordiniert und priorisiert werden. Trotz der Vielzahl der Notfälle konnte die Feuerwehr rund 30 Einsätze innerhalb von knapp fünf Stunden erfolgreich abarbeiten.

 

Erinnerungen an das Unwetter im August werden wach

 

Der Starkregen vom 7. Oktober 2024 weckte bei vielen Bewohnern von Bruchsal und den angrenzenden Stadtteilen Erinnerungen an die verheerenden Überschwemmungen Mitte August. Damals standen zahlreiche Keller und Erdgeschosswohnungen unter Wasser, und viele Haushalte sind bis heute nicht vollständig wiederhergestellt. Heizungsanlagen, die damals beschädigt wurden, konnten teilweise noch nicht ersetzt werden.

Starkregen-App zeigt präzise Pegelstände und warnt frühzeitig

Die Starkregen-App, die vor der großen Katastrophe nur wenigen bekannt war, hat nach den bitteren August-Erfahrungen deutlich an Bedeutung gewonnen. Am Montagabend gehörte sie wohl zu den am häufigsten genutzten Anwendungen in der Region. Unter anderem hatte auch Landfunker auf die App und ihre Funktion hingewiesen, wodurch sie mittlerweile auf vielen Smartphones installiert ist.

Die App liefert wichtige Informationen über Pegelstände in Echtzeit

Die App ermöglicht es den Nutzern, minutengenau die Pegelstände von Bächen und Kanälen in der Region zu verfolgen. Am Montagabend stiegen ab 21 Uhr die Pegel besonders stark an, was vor allem die Saalbach betraf. In Ober- und Untergrombach wurde die Warnstufe 1 zuerst ausgelöst, was auf den regionalen Schwerpunkt des Unwetters hindeutete.

Unterschiedliche Auswirkungen in den Stadtteilen sorgen für erhöhte Vorsicht

Während sich das Unwetter besonders auf die Bereiche Ober- und Untergrombach konzentrierte, blieben Helmsheim und Heidelsheim von größeren Schäden weitgehend verschont. Dennoch herrschte in der gesamten Region erhöhte Alarmbereitschaft, sowohl bei der Bevölkerung als auch bei den Rettungskräften.

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