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Bruchsal | Drei mal Future für die Zukunft | Jetzt neu mit Filmbeitrag!

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16.9.23 | Mit den Extremwerten von Hitze, Dauerregen und Trockenheit, die auch im Landkreis Karlsruhe während der letzten Monate erlebt wurden, hat das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Klimaschutzes bei vielen Menschen weiter zugenommen.

Gleich drei Future-Gruppen taten sich am Freitagnachmittag zusammen und demonstrierten in der Bruchsaler Innenstadt. Alle drei „for Future“: Fridays, Parents und Christians.

Die Demonstration, die fast eineinhalb Stunden andauerte, begann am Bahnhof Bruchsal und schlängelte sich durch die Stadt bis zum Marktplatz. „End fossil Fuels“ war das Motto, unter dem die Demonstranten ihre Forderungen stellten.

Ihr gemeinsames Ziel ist nichts weniger als die Bewahrung des Lebens auf der Erde. Dazu gehören der Schutz der Natur, der Schutz der Artenvielfalt, der Tierschutz, die Vermeidung von Müll und Lebensmittelverschwendung, die Forderung nach ökologischem Anbau. Ein durchaus ehrenwertes Anliegen und glaubwürdig vorgetragen von den ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie einte der starke Wunsch nach Veränderung. Sprechchöre wie „Streik in der Schule, Streik in der Fabrik – das ist die Antwort auf eure Politik“ und „Hoch mit dem Klimaschutz, runter mit der Kohle“ waren eindrücklich. Ein weiteres markantes Feature war der Klimazeitstrahl vor dem Rathaus, der die Erwärmung von 1850 bis 2100 in Deutschland visualisierte.

Interessanterweise war die ältere Generation während der Demonstration in der Mehrheit vertreten. Dies könnte darauf hinweisen, dass sich jüngere Menschen bei ähnlichen Aktionen in größeren Städten wie Karlsruhe oder Heidelberg engagieren.

Ohne Zweifel anzuerkennen ist das Engagement der Teilnehmer, die sich auch in Bruchsal zusammengefunden haben, während zeitgleich zigtausende mit vergleichbaren Botschaften in ganz Deutschland unterwegs waren.

Die Demo glich, anders als manch martialische Auftritte anderer Gruppen, eher einem Familienausflug. Dabei waren auch die kleinsten Kinder, die das mit der Mama gebastelte Plakat tragen durften. Möglicherweise nicht wissend, was dort stand – aber dabei sein ist alles.

Denn schließlich ist es ja ihre Zukunft, um die es geht.

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