In aller Kürze
Themenabend mit breiter Beteiligung
Onlinebeteiligung bis 16. April offen
Kraichtal, 22.03.25 | Es ist anerkennenswert, mit welcher Offenheit und Struktur die Stadt Kraichtal ihre Bürgerinnen und Bürger in den Prozess des Gesamtstädtischen Entwicklungskonzepts (GEK) einbindet. Wünschen wir der Stadt und den neun Stadtteilen, dass aus der aktuellen Beteiligung ein anhaltender, fruchtbarer Dialog entsteht – einer, bei dem Vorschläge ernsthaft diskutiert und, soweit möglich, auch umgesetzt werden. Leider gibt es Beispiele, nicht in Kraichtal, wo Beteiligungsformate folgenlos blieben und am Ende dann doch so gehandelt wurde, wie der Gemeinderat es will. Also auf Kraichtal: Macht es besser – und auf geht’s Kraichtaler, beteiligt euch weiter und intensiv!
Sechs Themen, viele Ideen – GEK-Abend mit aktiver Beteiligung
Im Mittelpunkt des GEK stehen zentrale Themen wie Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Nahversorgung, Infrastruktur, Freizeit und Klima. Ein einführender Theorieteil verschaffte den Teilnehmenden innerhalb einer Stunde einen Überblick über den Stand der Planungen. Stadtplanerin Stefanie Ganter betonte: „Das GEK hilft bei der strategischen Ausrichtung der Stadt und bindet die Bürgerschaft aktiv mit ein.“
Anschließend präsentierten Mitarbeitende der Stadt an sechs Stationen die 14 Schlüsselprojekte und 60 Maßnahmenkarten. Die Teilnehmenden diskutierten angeregt, ergänzten Inhalte und markierten Prioritäten mit Klebepunkten. Als emotionaler Impuls durften beim Verlassen des Saals Herzsticker auf den persönlich wichtigsten Themenbereich geklebt werden – Spitzenreiter war dabei „Wohnen & Innenentwicklung“.
Jetzt mitmachen: Onlinebeteiligung noch bis 16. April
Wer sich bislang nicht beteiligen konnte, hat noch Gelegenheit: Die Onlineumfrage ist bis einschließlich Mittwoch, 16. April 2025, unter www.kraichtal.de freigeschaltet. Für Bürger ohne Internetzugang steht ein Papierfragebogen über das Hauptamt (Frau Steinhilper, Tel. 07250 77-342, E-Mail n.steinhilper@kraichtal.de) zur Verfügung.
Zaghafter Verbesserungsvorschlag
Wie finden Sie eigentlich das Kürzel GEK? Klingt irgendwie nüchtern und technokratisch. Weder keck noch geckig, dafür ein bisschen wie eine Ersatzkrankenkasse. Für einen Prozess, der die Bürgerinnen und Bürger zur aktiven und langfristigen Mitgestaltung ihrer Stadt einlädt, dürfte es ruhig etwas motivierender und beziehungsreicher klingen. Schließlich geht es um nichts weniger als die gemeinsame Zukunft. Auch hier wären Ideen gefragt.