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WILLI-Reportage | Die Obergrombacher Martinskapelle

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Hervorgegangen ist die heutige Burgkapelle aus einer grundherrlichen Eigenkirche des Frühmittelalters. Bis 1265 erstmals als St. Martinskirche erwähnt, weißt die heutige Bausubstanz in die Mitte des 15. Jahrhunderts.

Bischoff Johannes II Nix von Hoheneck ließ während seines Aufenthalts auf der Obergrombacher Burg (1464 – 1467) das Kircheninnere von einem lokalen Künstler mit den heute noch gut erhaltenen Wandmalereien zur Heils-, Passions und Märtyrergeschichte ausstatten.

Blick in die Martinskapelle

Einzigartig im nordbadischen Raum ist, dass die Kirche im Laufe der Geschichte insgesamt drei Glaubensrichtungen als Gotteshaus diente.

Wegen diesen wertvollen Wandbemalungen darf die Kapelle nicht behezeit werden

Erbaut als katholische Pfarrkirche, ging das Gebäude – die neue Pfarrkirche war 1844 fertiggestellt worden – 1845 durch Versteigerung an die jüdische Gemeinde über, die sie zur Synagoge umwidmeten. 1888 erwarb die Familie von Bohlen und Halbach das inzwischen ungenutzte Gebäude. Seither dient es der evangelischen Kirchengemeinde als Gotteshaus.

Wegen der wertvollen Wandbemalung darf die Kirche nicht beheizt werden, das führt dazu dass die Kirche nur in den warmen Sommermonaten genutzt wird. Auch Hochzeiten finden hier statt, allerdings muss mindestens ein Partner aus Obergrombach stammen.

Text: Iris Weindel & Andrea Bacher-Schäfer

Aus RegioMagazin WILLI 06/2022

 

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