Bruchsal/Neapel, 13.01.2026 | Was für die Eltern mit großer Sorge begann, nahm am Dienstagabend ein erleichterndes Ende: Der 13-jährige Erik K., der am Morgen nicht in der Schule angekommen war, wurde von der Polizei am Bahnhof in Neapel aufgegriffen und dort in Obhut genommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Junge eigenständig auf den Weg nach Italien gemacht. Bereits kurz nach seinem Verschwinden hatten Ermittlungen Hinweise ergeben, dass sein Ziel Sizilien sein könnte – eine Annahme, die sich mit dem Auffinden in Süditalien bestätigte.
Für die Familie bedeuteten die vergangenen Stunden große Ungewissheit. Der Junge war am frühen Morgen wie gewohnt mit dem Fahrrad von zu Hause aufgebrochen, kam jedoch nie in der Schule an. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben zunächst ohne Erfolg.
Die Polizei spricht von einem eigeninitiativen Aufbruch des Jugendlichen. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Die Beamten bedanken sich für die Unterstützung aus der Bevölkerung und bitten darum, veröffentlichte Bilder des Jungen zu löschen.
Wie es zu der ungewöhnlichen Reise kam und wann der 13-Jährige zu seinen Eltern zurückkehren kann, ist derzeit noch Gegenstand weiterer Abklärungen.
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