SO WAR’S | Ubstadt-Weiher beginnt 2026 mit Kimmich und Zuversicht


Seit inzwischen über 170 Tagen ist Katharina Kimmich die „neue“ Bürgermeisterin der Gemeinde Ubstadt-Weiher.

22.01.2026 | Verglichen mit den rund 5.500 Tagen – also 15 Jahren –, die ihr Vorgänger Tony Löffler im Amt war, mag diese Zahl zunächst gering erscheinen. Aber doch reichlich Zeit, um sich in die Gemeinde einzuleben.

Am 16. Januar lud die Gemeinde deshalb zum ersten Neujahrsempfang unter – nicht mehr ganz so – neuer Führung ein.

Erfrischend neu hingegen war der Stil, mit dem Katharina Kimmich durch den Abend führte.

Statt einer klassischen Eröffnungsrede band sie das Publikum gleich zu Beginn aktiv ein. Fragen, die per Handzeichen beantwortet wurden, sorgten für einen lockeren Einstieg und eine spürbar entspannte Atmosphäre im Saal.

Im weiteren Verlauf blickte die Bürgermeisterin auf das vergangene Jahr zurück – und machte deutlich, dass Kommunalpolitik nicht nur aus großen, richtungsweisenden Entscheidungen besteht. Auch die oft unsichtbaren Aufgaben des Alltags fanden ihren Platz:

Im vergangenem Jahr fanden 2.184 Spielplatzprüfungen statt und 1.162 Personalausweise wurden ausgestellt.

Offen sprach Kimmich auch über die Herausforderungen der kommenden Zeit.

„Unsere Haushaltslage ist wirklich angespannt!“

Sie stellte aber ebenso klar:

„Das ist nicht passiert, weil wir falsch gewirtschaftet hätten. Keinesfalls.“

Vielmehr seien es vor allem Ausgaben, auf die die Gemeinde kaum Einfluss habe. Gleichzeitig machte sie Mut und betonte, dass die Situation alles andere als hoffnungslos sei.

Entsprechend zurückhaltend fallen die Planungen für das Jahr 2026 aus.

„Das bedeutet nicht, dass wir nicht investieren, aber mit klaren Schwerpunkten.“

So sollen unter anderem über 300.000 Euro in die Schulen der Gemeinde fließen.

Zwischen Zukunftsplänen und Zuversicht nahm sich der Abend auch Zeit für stille Momente. In Gedanken wurde der tragischen Ereignisse des vergangenen Jahres gedacht:

dem Stadtbahnunglück in Zeutern, der Gasexplosion in Weiher sowie dem schweren Verkehrsunfall zwischen Ubstadt und Unteröwisheim.

„Mein persönlicher Dank gilt all denjenigen, die an diesen Tagen als Erste vor Ort waren und ohne Zögern geholfen haben!“

Nach gut einer Stunde näherte sich der offizielle Teil dem Ende. Mit dem gemeinsamen Anschneiden der Neujahrsbrezel ging der Empfang schließlich in den geselligen Teil über – mit Raum für Gespräche, Begegnungen und einen zuversichtlichen Blick nach vorn.

 

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