In aller Kürze
Begleiter alarmiert Einsatzkräfte
Mann stirbt trotz Reanimation noch vor Ort
Linkenheim-Hochstetten, 11.07.25 | Ein tragisches Unglück am späten Freitagabend forderte am Rhein bei Linkenheim-Hochstetten ein Menschenleben. Ein Angler stürzte in den Fluss und trieb ab – trotz großangelegter Rettungsaktion kam jede Hilfe zu spät.
Gegen 22:20 Uhr wurde die Rettungskette ausgelöst, nachdem ein Angler bei der Insel Rott in den Rhein gestürzt und von der Strömung erfasst worden war. Der Begleiter des Mannes beobachtete das Geschehen und alarmierte umgehend die Rettungskräfte.
Innerhalb kurzer Zeit rückten über 100 Helfer an – darunter die Feuerwehr, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Polizei. Auch ein Polizeihubschrauber war an der Suche beteiligt. Die Rettungsmaßnahmen erstreckten sich über beide Seiten des Rheins, sowohl auf baden-württembergischer als auch auf pfälzischer Seite.
Bergung gelingt schnell – doch jede Hilfe kommt zu spät
Die intensive Suche führte schließlich zur Bergung des Verunglückten. Sofort begannen Reanimationsmaßnahmen, die über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten wurden. Trotz aller Bemühungen verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle.
Im Einsatz war unter anderem das Rettungsboot „Pamina“ der Berufsfeuerwehr Karlsruhe. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Unglücksursache aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut Polizei derzeit nicht vor.
DLRG warnt vor Gefahren des Rheins
Die DLRG appelliert nach dem Vorfall erneut an alle Wassersportler und Angler, beim Aufenthalt am Flussufer geeignete Sicherheitsvorkehrungen wie Schwimmwesten zu treffen. Gerade bei wechselnden Strömungsverhältnissen sei größte Vorsicht geboten. Das Schwimmen im Rhein wird von den Rettungskräften grundsätzlich nicht empfohlen.
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