Foto: KraichGauBoys

WILLI-Reportage | Bands aus der Region

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Diese dynamische Truppe, bestehend aus Nicolai „Sladko“ Sicko, Frank „Flaggo“ Feßler, Julian „Jumbo“ Gärtner und Yannick „Django“ Geckler, hat eine einfache Botschaft für ihre Fans: „Shut up and dance! Oder noch besser, singt mit und feiert!“

Die Bandmitglieder, die alle verschiedene berufliche Hintergründe und musikalische Talente haben, bringen eine erfrischende Mischung aus Humor, Energie und musikalischem Können auf die Bühne. Mit einem Repertoire, das von Punk Rock und Neuer Deutscher Welle bis hin zu Pop und gelegentlichen Schlager-Hits reicht, haben sie sich ein Publikum erarbeitet, das von jung bis alt reicht.

„Wir sind keine klassische Top40 Band,“ sagt Nico, der Kopf der Band und selbsternannte „Rampensau“. „Wir spielen, was uns Spaß macht, und das scheint auch den Leuten zu gefallen, die zu unseren Shows kommen.“

Ihre regionalen Wurzeln spielen eine wichtige Rolle in der Identität der Band, wobei ihr Name, KraichGauBoys, eine augenzwinkernde Hommage an ihre Heimat und eine spielerische Referenz an die Backstreet Boys ist, die sie auch covern. Trotz ihrer tiefen Verbundenheit mit der Region sind sie keine Fremden auf Bühnen außerhalb des Kraichgaus und haben sogar Auftritte bis nach NRW gehabt.

Besondere Momente

Die KraichGauBoys sind bekannt für ihre lebendigen Auftritte und die Fähigkeit, das Publikum zum Mitsingen zu bewegen. Ein besonderer Moment, den sie erlebt haben, war Nicos kühner Sprung auf einen Subwoofer, bei dem die anderen Bandmitglieder kurz die Luft anhielten. Diese Art von unerwarteter, spontaner Action ist Teil dessen, was ihre Shows so unvergesslich macht.

Die Band hat sich während der COVID-19-Pandemie weiterentwickelt und genutzt, dass ihr akustisches Setup perfekt für kleinere, intimere Auftritte geeignet war. Aber sie haben nicht aufgehört zu wachsen und haben inzwischen ein vollständiges elektrisches Setup für größere Auftritte. Und obwohl die Pandemie Herausforderungen mit sich brachte, hat sie auch Möglichkeiten für die Band eröffnet.

„Inzwischen könnten wir theoretisch noch auf 2 Quadratmetern spielen, aber wir werden immer mehr auf größere Bühnen gezogen,“ erklärt Jules, der Virtuose und Perfektionist der Band. „Wir haben diese Energie, die einfach darauf wartet, entfesselt zu werden.“

In fünf Jahren sehen sich die KraichGauBoys als eine etablierte Band, die regelmäßig auf verschiedenen Festen in der Region spielt, wobei sie hoffen, den Spaß an der Musik zu behalten und sich selbst treu zu bleiben. Sie sind sich der kommenden Herausforderungen bewusst, vor allem, wenn es darum geht, Familie, die Band und andere Hobbys zu balancieren, aber sie sind zuversichtlich, dass ihre Liebe zur Musik sie durchhalten wird.

Die nächsten Auftritte

Für diejenigen, die gespannt auf ihre nächsten Auftritte warten, haben die KraichGauBoys geplant, nach ein paar letzten Shows im Oktober eine wohlverdiente Pause einzulegen und dann im Winter neue Songs einzustudieren. Ihre Fans sollten ihre Augen offenhalten, da sie planen, im Mai oder Juni wieder voll durchzustarten.

Was die Musikszene in Bruchsal und im allgemeinen Kraichgau betrifft, so sehen die Jungs eine lebendige Gemeinschaft voller Unterstützung. Sie raten Newcomern, Geduld zu haben und sich auf die Qualität ihrer Auftritte zu konzentrieren.

„Man muss vielleicht weniger spielen, aber was man spielt, sollte man richtig gut spielen,“ rät Yannick, der Ruhige und Besonnene der Gruppe.

„Und man sollte nie vergessen, warum man angefangen hat: wegen der Liebe zur Musik und der Freude, die sie bringt.“

Die KraichGauBoys sind mehr als nur eine Band; sie sind ein Phänomen, das bereit ist, jede Bühne zu erobern, auf der sie spielen. Mit ihrer Energie, ihrem Humor und ihrem Engagement für gute Musik sind sie ein Muss für jeden Musikliebhaber im Kraichgau und darüber hinaus.

Die Band: Nicolai Sicko, Frank Feßler, Julian Gärtner und Yannick Geckler. Instagram: diekraichgauboys

Text: Andrea Bacher-Schäfer

Aus RegioMagazin WILLI 11/2023

 

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