Bruchsal, August 2026 | In dieser Gesprächsrunde begrüßt Moderator Ulrich Konrad die beiden Experten Jürgen Bordt (Kreisbrandmeister) und Jonas Lenardt (Hegering Ubstadt). Angesichts extremer Sommertemperaturen von bis zu 35 °C und anhaltender Trockenheit widmet sich das Interview dem Zustand der heimischen Wälder, der drastisch steigenden Vegetationsbrandgefahr sowie den Auswirkungen des Wassermangels auf die Tierwelt.
Dabei gibt Feuerwehr-Experte Jürgen Bordt tiefere Einblicke in die Einsatzbereitschaft, Ursachen von Bränden, präventive Maßnahmen der Bürger sowie die länderübergreifende Katastrophenhilfe im Notfall. Wildtier-Experte Jonas Lenardt beleuchtet den immensen Aufwand zur Wasserversorgung von Wildtieren in den ausgetrockneten Revieren.
Kapitel im Überblick
1. Trockenheit und Waldbrandgefahr
Warum Wald und Flur derzeit besonders gefährdet sind.
2. Feuerwehr im Vegetationsbrand
Einsatz, Vorgehen und schnelle Hilfe.
3. Wasser, Ausrüstung und Kräfte
Wie Löschwasser in den Wald kommt.
4. Hitze als zusätzliche Belastung
Für Einsatzkräfte, Natur und Region.
5. Wie gut ist der Landkreis vorbereitet?
Strukturen, Zusammenarbeit und Grenzen.
6. Wenn Wildtieren das Wasser fehlt
Jäger Jonas Lenardt über die Folgen der Trockenheit.
7. Mit 1.000 Litern durch den Wald
Wie Jäger Wasserstellen versorgen.
8. Feuerwehr und Jäger
Unterschiedliche Aufgaben, dasselbe Problem: Wasser.
9. Warten auf Regen
Wo Technik und persönlicher Einsatz an Grenzen stoßen.
- Wie schnell kann aus einem kleinen Feuer ein größerer Waldbrand werden?
- Woher bekommt die Feuerwehr mitten im Wald ihr Löschwasser?
- Was bedeutet die Hitze für die Einsatzkräfte?
- Und was geschieht mit Rehen, Wildschweinen und anderen Tieren, wenn natürliche Wasserstellen verschwinden?
- Unser Studiogespräch zeigt, wie eng diese Fragen zusammenhängen – und warum Wasser in diesem Sommer für Feuerwehr, Wald und Wildtiere zum entscheidenden Thema geworden ist.
















