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FORST:: Lebens(t)raum Garten

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Das Anwesen von Ulla Steiner in Forst fällt auf. Irgendwie sieht es hier anders aus, als in den anderen Gärten rundherum. Die Künstlerin lässt ihren Garten leben, nicht nur durch verschiedene Skulpturen und umfunktionierte Gebrauchsgegenstände sondern auch durch seine Naturnähe.

Wenn man den Garten betritt, fühlt man sich wie in einer kleinen eigenen Welt. Er birgt Geheimnisse, ermöglicht direktes Naturerleben, erfreut mit Düften, Formen und Farben.

„Der Garten ist sehr pflegeleicht“, erklärt Ulla Steiner, „es ist wichtig, dass mein Garten auch ohne mich klar kommt und keine immens große Pflege braucht. Ich bin einige Zeit des Jahres im Ausland, da ist es wichtig, dass sich nicht ständig jemand um meinen Garten kümmern muss“. LebensraumGarten_2015_FroschEin Konzept gibt es in diesem Garten nicht, genau das allerdings macht ihn aus. Er ist in mehreren Ebenen angelegt über Eisenbahnschwellen gelangt man zu den höheren Stellen. „Es ist mir sehr wichtig, dass er sich von anderen – geradlinigen – Gärten abhebt“, so Ulla. Und das tut er. Einen Teich gibt es natürlich auch. Hier tummeln sich viele Kois in allen Farben.

„Die Kois kommen im Winter ohne Heizung aus. Der Teich ist in der Mitte über ein Meter tief und wird jeden Tag mit Frischwasser versorgt, somit sind die Kois auch im Winter sicher“, versichert Ulla Steiner.

 

Die Künstlerin verbringt viel Zeit in ihrem Garten, allerdings ist sie mehr darin beschäftigt, als dass sie sich ausruht. Das Kleinod entwickelt sich ständig weiter. LebensraumGarten_2015_PortraitSkulpturen in Hülle und Fülle, alle selbst gemacht und vor allem winterfest, da sie hoch gebrannt sind. Die Künstlerin verbindet oft Gegensätze in ihren Skulpturen, wie z.B. ein lachendes und ein weinendes Gesicht. „Ach, ich habe noch so viele Ideen, die ich alle gerne umsetzten würde“, schwärmt Ulla, „kürzlich mussten die Bäume gekürzt werden, was mich eigentlich traurig stimmt aber ich werde große Raben auf die Baumstümpfe setzen, mit menschlichen Füßen“, erklärt Ulla ihr nächstes Kunstprojekt.

Der Kreativität und ihrem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Recycelte Materialien aus der Landwirtschaft, geschweißter Schrott, verrostete Gartenmöbel, Drahtgebilde, verschiedene Steinarten. Alles inmitten eines Naturgartens der hier sicherlich kein vorübergehender Trend, sondern eher eine Lebensphilosophie ist. Sicherlich nicht jedermanns Sache aber eben die von Ulla Steiner.

Text: Christina Notheisen, Iris Weindel
Bilder: Christina Notheisen

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