Nadia Ayche aus Büchenau hat erlebt, was entstehen kann, wenn Menschen nicht lange reden, sondern einfach anfangen zu helfen. Im Stadtstudio erzählt sie von ihrem Einsatz im Ahrtal, ihrem persönlichen Weg und der Erkenntnis, dass man beim Helfen auch auf sich selbst achten muss.
Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 setzte sich Nadia Ayche an ihren Computer und begann, Hilfe zu organisieren. Sie suchte Unterkünfte für Helfer, vermittelte Spenden und dringend benötigte Dinge und fuhr schließlich selbst ins Katastrophengebiet.
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Aus diesen Erfahrungen entstand die Idee für ihr Buch „Einfach mal machen“.
Im Gespräch berichtet Ayche, wie sie die Zerstörung vor Ort erlebt hat und warum sie das Gefühl hatte, nicht einfach zu Hause in ihrer „heilen Welt“ sitzen zu können. Gleichzeitig erzählt sie offen darüber, dass ihr jahrelanger Einsatz für andere irgendwann zu viel wurde und sie 2024 einen Burnout durchlebte.
Heute geht es für sie vor allem um die richtige Balance zwischen Helfen und Loslassen. Sie möchte Menschen Mut machen, aktiv zu werden, aber auch zu erkennen, wann es Zeit ist, „Nein“ zu sagen und einfach mal nichts zu tun.
Was sie im Ahrtal erlebt hat, wie daraus ein Buch wurde und warum „Einfach mal machen“ und „Einfach mal nichts tun“ für sie zusammengehören, erzählt Nadia Ayche im vollständigen Gespräch im Video.
Wer ihr Buch „Einfach mal machen“ selbst lesen möchte, kann mit etwas Glück ein Exemplar gewinnen – einfach beim Landfunker melden und mitmachen!
„So war’s …“
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