FORST, 14. August 2026 | Bei einem Wohnungsbrand in der Werner-von-Siemens-Straße in Forst ist am späten Freitagabend ein 54-jähriger Bewohner schwer verletzt worden. Er erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Behandlung in die BG Klinik Ludwigshafen gebracht.
Gegen 22.10 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Brand im Hinterhaus einer Gaststätte gerufen. Im ersten Obergeschoss war eine Wohnung in Brand geraten.
Der 54-jährige Bewohner befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Freien. Nach Angaben der Feuerwehr Forst waren seine Verletzungen so schwer, dass sein Gesundheitszustand als sehr ernst eingestuft wurde. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung nach Ludwigshafen gebracht.
Bewohner versuchte zunächst selbst zu löschen
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann zunächst eigene Löschversuche unternommen. Wegen der zunehmenden Brandentwicklung musste er die Wohnung jedoch verlassen und sich in Sicherheit bringen.
Die Feuerwehr Forst ging anschließend unter Atemschutz in das Gebäude vor. Zu diesem Zeitpunkt stand die betroffene Wohnung bereits in Vollbrand.
„Aufgrund der engen Bebauung innerhalb der Wohnung und der dadurch erschwerten Bedingungen herrschten innerhalb der Brandwohnung enorme Hitze und sehr hohe Temperaturen“, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr Forst vor Ort. Umfangreiche Löscharbeiten waren erforderlich, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Neben der Feuerwehr Forst waren Einsatzkräfte aus Hambrücken und Graben-Neudorf beteiligt. Insgesamt waren rund 50 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 150.000 Euro.
Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen und die Kriminaltechnik zur Untersuchung des Brandortes hinzugezogen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung ergaben sich bislang nicht.










