Bruchsal, 16. Juli 2026 | Die am Donnerstagnachmittag bei Bauarbeiten in der Viktoriaanlage entdeckte Fliegerbombe ist erfolgreich entschärft worden. Die Evakuierung wurde aufgehoben, der Großeinsatz rund um den Bahnhof konnte beendet werden.
Nach Angaben der Stadt Bruchsal handelte es sich um eine 90 Kilogramm schwere amerikanische Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Blindgänger war bei Bauarbeiten in der Viktoriaanlage gegenüber dem Bahnhof entdeckt worden, wo derzeit Bauarbeiten zur Neugestaltung des Bahnhofsumfelds stattfinden. Dort entsteht unter anderem ein Fahrradparkhaus.
530 Menschen vorsorglich evakuiert
Innerhalb von rund zwei Stunden räumten die Einsatzkräfte einen Sicherheitsradius von 200 Metern rund um den Fundort. Etwa 530 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, darunter auch heimbeatmete Personen. Wer keine private Unterkunft hatte, konnte in der Sporthalle der Bahnstadt untergebracht werden, wo eine Notfallversorgung bereitstand.
Entschärfung verlief in wenigen Minuten
Der Kampfmittelräumdienst konnte die Bombe innerhalb weniger Minuten erfolgreich entschärfen. Um 19.40 Uhr wurde Vollzug gemeldet. Anschließend wurde der Blindgänger zum Abtransport auf einen Lkw verladen.
Bahnverkehr war vorübergehend eingestellt
Während des Einsatzes waren der Bahnhof sowie das umliegende Gebiet weiträumig abgesperrt. Der Bus- und Bahnverkehr wurde für die Dauer der Evakuierung und Entschärfung vollständig eingestellt. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die Sperrungen schrittweise aufgehoben werden.
WIR BERICHTETEN:

Bruchsal, 16. Juli 2026 | Bei Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofs Bruchsal ist am Donnerstagnachmittag eine mutmaßliche Weltkriegsbombe entdeckt worden. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes prüfen den Fund, während Einsatzkräfte umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vorbereiten.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der verdächtige Gegenstand während Bauarbeiten im Bereich des Bahnhofs Bruchsal gefunden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst befindet sich vor Ort, um den Verdachtsfall zu untersuchen und über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Evakuierung wird vorbereitet
Nach ersten Informationen müssen sich Anwohner auf eine mögliche Evakuierung einstellen. Angaben zum Umfang der Sicherheitsmaßnahmen oder zu einem möglichen Evakuierungsradius lagen zunächst nicht vor. Die Einsatzkräfte bereiten die erforderlichen Maßnahmen für den Abend vor.
Bahnverkehr vollständig eingestellt
Der Bombenfund hat erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Der Zugverkehr am Bahnhof Bruchsal wurde bis auf Weiteres vollständig eingestellt. Reisende müssen mit erheblichen Einschränkungen und Verspätungen rechnen. Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.
Weitere Informationen zum Verdachtsfall sowie zum möglichen Evakuierungsbereich werden erwartet, sobald die Untersuchungen durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst abgeschlossen oder weitere Entscheidungen der zuständigen Behörden getroffen wurden.









