Bruchsal, 31. Mai 2026 | Nach dem schweren Frontalzusammenstoß auf der B35 zwischen Bruchsal und Heidelsheim steht nun fest: Zwei Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben, eine weitere Person wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei könnte Aquaplaning infolge des Starkregens zu dem Unglück geführt haben.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagnachmittag gegen 13.50 Uhr auf der Bundesstraße 35. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet ein Pkw, der in Richtung Heidelsheim unterwegs war, mutmaßlich aufgrund von Aquaplaning auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte das Fahrzeug frontal mit einem entgegenkommenden Pkw.

Für die Insassen des entgegenkommenden Fahrzeugs kam jede Hilfe zu spät. Ein Mann und eine Frau erlitten bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen und verstarben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des mutmaßlich verursachenden Fahrzeugs wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Feuerwehr rettet Eingeklemmte aus den Unfallfahrzeugen
Die Feuerwehr Bruchsal wurde um 13:52 Uhr mit den Abteilungen Bruchsal und Untergrombach alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte mussten insgesamt drei betroffene Personen teilweise mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät aus den schwer beschädigten Fahrzeugen befreit werden. Anschließend wurden sie an den Rettungsdienst übergeben.
Im weiteren Verlauf sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, errichteten einen Sichtschutz und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Zudem unterstützte die Feuerwehr die medizinischen Maßnahmen des Rettungsdienstes.
37 Einsatzkräfte mehr als zwei Stunden im Einsatz
Insgesamt waren 37 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bruchsal mit sieben Fahrzeugen unter der Leitung von Andreas Kroll vor Ort. Der Einsatz dauerte zwei Stunden und acht Minuten und endete gegen 16.00 Uhr.
Zum Einsatz kamen unter anderem ein Einsatzleitwagen, mehrere Hilfeleistungs- und Löschfahrzeuge, ein Rüstwagen, ein Vorausrettungswagen sowie ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Technische Hilfeleistung. Unterstützt wurden die Feuerwehrkräfte durch Polizei, Rettungsdienst, einen Rettungshubschrauber sowie die Psychosoziale Notfallversorgung und Notfallseelsorge.
Die organisatorische Leitung des Rettungsdienstes übernahm Serkan Altintas. Die Notfallseelsorge betreute Ersthelfer und Augenzeugen des schweren Unfalls.
Für die Unfallaufnahme, die Bergungsarbeiten und die Reinigung der Fahrbahn musste die B35 über mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern weiterhin an.
Quelle: FFW Bruchsal, Oliver Doll
WIR BERICHTETEN:
Bruchsal, 31. Mai 2026 | Während einer Unwetterfront mit Starkregen sind am Sonntagnachmittag auf der B35 bei Bruchsal zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Mehrere Personen wurden nach Angaben der Polizei schwer verletzt.
Der schwere Verkehrsunfall ereignete sich gegen 13.50 Uhr auf der Bundesstraße 35 im Bereich auf Höhe der Einfahrt zum Wohngebiet Silberhölle. Zum Unfallzeitpunkt zog eine Unwetterfront mit Starkregen über den Landkreis Karlsruhe. Auf der regennassen Fahrbahn kollidierten zwei Fahrzeuge frontal.
Durch die Wucht des Aufpralls entstand ein weitläufiges Trümmerfeld auf der Bundesstraße. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten zur Unfallstelle aus.
Mehrere Schwerverletzte – Rettungshubschrauber im Einsatz
Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wurden bei dem Zusammenstoß mehrere Personen schwer verletzt. Neben bodengebundenen Rettungskräften wurde auch ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle entsandt. Zudem befinden sich Notfallseelsorger vor Ort.
Die Rettungsmaßnahmen dauerten am Nachmittag weiterhin an. Zur Versorgung der Verletzten und für die Unfallaufnahme wurde die B35 zwischen Bruchsal und Heidelsheim vollständig gesperrt.
Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Ermittlungen zur Ursache des Frontalzusammenstoßes dauern an.










