Bruchsal | Am Montag, 6. Juli 2026, startet die Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des neuen Wohnquartiers „Alte Landesfeuerwehrschule“. Die Stadt Bruchsal lädt Interessierte zu einem Rundgang und einer anschließenden Informations- und Feedbackveranstaltung ein.
Mit der Auftaktveranstaltung beginnt offiziell der Beteiligungsprozess für die geplante Entwicklung des Wohnquartiers „Alte Landesfeuerwehrschule“. Bereits um 17 Uhr startet ein Rundgang rund um das Areal der ehemaligen Landesfeuerwehrschule. Treffpunkt ist die Zufahrt zum Gelände in der Steinackerstraße 47.
Im Anschluss findet ab 18 Uhr in der Turnhalle auf dem Campus, Campus 8 in 76646 Bruchsal, die erste Bürgerinformations- und Feedbackveranstaltung statt. Die Veranstaltung dauert voraussichtlich rund zwei Stunden.
Was entsteht auf dem Gelände der alten Landesfeuerwehrschule? Informationsabend lädt zum Mitreden ein
Im Rahmen der Veranstaltung informiert die Stadt Bruchsal über den aktuellen Stand der Planungen und den weiteren Ablauf des Projekts. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und an verschiedenen Thementischen ihre Anregungen und Einschätzungen einzubringen.

Im Fokus stehen die Themen „Baustruktur & Wohnen“, „Nachbarschaft & neue Angebote“, „Freiraum & Lebensqualität“ sowie „Mobilität & Erreichbarkeit“. An der Veranstaltung nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bruchsal sowie des mit der Planung beauftragten Fachbüros teil.
Mit der Bürgerbeteiligung soll die Öffentlichkeit frühzeitig in die Entwicklung des neuen Quartiers eingebunden werden und die Möglichkeit erhalten, Hinweise und Ideen in den weiteren Planungsprozess einzubringen.
Wohnquartier „Alte Landesfeuerwehrschule“
Lage: Das rund 3,5 Hektar große ehemalige Gelände der Landesfeuerwehrschule liegt zwischen Steinackerstraße und Näherweg auf dem Bruchsaler Weiherberg – eingebettet in ein bestehendes Wohngebiet mit überwiegend Einfamilienhäusern.
Mehr dazu auf der Webseite der Stadt Bruchsal
Ziel: Auf dem Areal soll ein neues, gemischt genutztes Wohnquartier entstehen. Geplant sind überwiegend Mehrfamilienhäuser, ergänzt durch Stadthäuser. Das Angebot soll sich an Familien, Senioren und Baugruppen richten.
Besonderheiten: Die Planungen müssen verschiedene Rahmenbedingungen berücksichtigen, darunter schützenswerte Bäume und Vogelarten, die Hanglage sowie einen unter dem Gelände verlaufenden Bahntunnel. In diesem Bereich könnten ein kleiner Park und ein öffentlicher Quartiersplatz entstehen.
Größe und Einwohner: Je nach Bebauungsdichte könnten künftig rund 120 bis 140 Einwohner pro Hektar auf dem Gelände leben. Damit wäre das Quartier deutlich weniger dicht bebaut als die Bruchsaler Bahnstadt.
Zeitplan: Die Stadt befindet sich noch in einer frühen Planungsphase. Der Erwerb des Grundstücks vom Land ist nach derzeitigem Stand erst ab dem Jahr 2031 möglich. Bereits jetzt startet jedoch die Bürgerbeteiligung, um Anregungen und Ideen frühzeitig in die Entwicklung des neuen Quartiers einzubeziehen.









