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Julian, Johannes, Steffen, Manuel, Florian, Andreas, Steffen K., Markus, Sebastian, Ann-Kathrin (v.l.n.r.) Es fehlen: Patrick, Ruben, Patrick

Odenheim | Black Panthers

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Aus dem RegioMagazin WILLI 11/17

Man kommt nicht umhin zu schmunzeln, wenn die geballte Manpower der Black Panthers mit 25 km/h um die Ecke knattert. Die zwölf Männer aus Odenheim und ihre Zweitaktlieblinge beleben langsam aber lautstark das Landschaftsbild des Kraichgaus.

Bereits im August 2015 stellten wir die „Lörchs“ einen Bruchsaler Mofaclub vor. Damals ahnten wir nicht, dass es noch mehr solcher Kleinkraftfahrzeugfreaks in unserer Region gibt. Nachdem wir mittlerweile die Mofafreunde Untergrombach, und die Brummibärchen aus Forst kennen lernen durften, sind wir jetzt auf die Black Panthers aus Odenheim gestoßen.

Gegründet wurde der Mofaclub 2013 von den „First 3“ Patrick, Florian und Andreas, besser bekannt als „President“, „Vice-President“ und „Sgt. at Arms“. Schnell wurde aus den drei Gründungsmitgliedern ein mittelgroßer Mofaclub. Dabei muss natürlich überprüft werden, wer sich so als neues Mitglied eignet. Aufnahmeprüfungen hätte es zu Beginn noch nicht gegeben, in der Zwischenzeit habe man aber welche eingeführt: Was erwartet die Anwärter? Müssen sie eine Bank überfallen?!

Ernst zu nehmen sind die Aufnahmerituale nicht, sie dienen lediglich etwas zur Belustigung der Anderen. „Die müsse uns uf jeden Fall n Kaschde Bier zahle, des isch wichtig!“ Wer sich noch in der „Probezeit“ befindet muss sich erst bewähren. Am Ende verdient man sich dann die berüchtigte Kutte.

Jedes Treffen ist ein einzigartiges Erlebnis

Die alten Zweitaktmaschinen sind natürlich das wichtigste und einige Schmuckstücke sind dabei ganz besonders hervorzuheben: Ein selbstgebauter Grillanhänger, ein umgebautes Rennmofa mit bis Spitzengeschwindigkeiten bis zu 100km/h. Ansonsten jede Menge restaurierte Mofas, die teilweise aus Familienbesitz stammen. Auf ihrer Internetseite können Bilder von nahezu allen „Schnuckelchen“ angeschaut werden.

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Mofa fahr’n macht durstig: Zack nei damit.

Jedes der mittlerweile 12 Mitglieder hat seinen individuellen Spitznamen, natürlich passend zum Job innerhalb der Truppe. Da gibt’s dann zum Beispiel den „Tätowierer“ oder den „ Bruzzler“ und auch „Fleisch“ der sicherlich eng mit dem Bruzzler zusammen arbeitet. Jeder kennt hier jeden – fast wie eine kleine Familie – das merkt man schnell wenn man den Gesprächen der Black Panthers folgt. Jeder erfüllt seine Aufgabe und dabei sind sie ein eingespieltes Team. Wen wundert‘s, sie verbringen den Großteil ihrer Freizeit miteinander und haben schon einiges erlebt.

President Patrick bestätigt, dass bei so vielen unterschiedlichen Charakterzügen der Mitglieder jedes Treffen zu einem einzigartigen Erlebnis wird. „Angefangen vom „Schrauber-Samstagmittag“ in der Garage über unsere Ausfahrten bis hin zur Weihnachtsfeier mit Gedichten von unserem „Lyriker,“ alles sind erlebnisreiche Events.“

Vor kurzem führte die Truppe unter der Leitung des „Road Captain“ ihre traditionelle Herbstausfahrt durch. Dabei wurden neben einigen Litern Sprit für die Mofas wohl auch der ein oder andere Liter Bier vernichtet. Die Reise ging von der kleinen „Servicezentrale“ in Odenheim in den Wald, nach Stettfeld, weiter auf einen Weinberg und zum Schluss in eine Kneipe. Am Ende sind alle angekommen wurde uns versichert.

Unter all den gestandenen Mannsbildern fällt eine einzige Lady auf. „Das ist unser Besuch aus dem hohen Norden.“ Ann-Katrin, Deckname AK, reiste aus dem 700km entfernten Husum an, um die Jungs bei ihrer Ausfahrt zu begleiten und auch einige Impressionen mit der Kamera festzuhalten. Kennengelernt hat man sich auf zahlreichen Rock-Festivals, bei denen AK als Bedienung arbeitete. Nun ist sie „Ehrenmember“ im Black-Panthers Mofaclub. Voll integriert als einziges Mädchen in der von Männern dominierten Gruppe.

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Herbstausfahrt 2017: Über Wald und Wiesen direkt zum Treffpunkt auf dem Weinberg und zum Abschluss in die Kneipe

Noch lange wird den Bikern auch die diesjährige MoMoTo-Tour 2017 im Gedächtnis bleiben. Die Reise des goldenen Tanks. Wir berichteten im Oktober WILLI. Eine Mofa- und Moped-Tour in 27 Etappen von Flensburg nach München. Auch die Black Panthers hatten sich daran beteiligt und sind in einer Etappe mitgefahren. Von der 100 Kilometer langen Ausfahrt, unter anderem am Hockenheimring schwärmen sie immer noch.

Abschließende Frage: Habt ihr Ziele für die Zukunft? „Konkrete Ziele haben wir nicht, der Spaß mit den Kumpels und innerhalb der Mofaszene reicht uns. Ein besonderes Highlight soll die 5-Jahres-Jubiläumsfeier im nächsten Jahr werden, wo zu wir auch befreundete Mofaclubs einladen wollen.“ Am Schluss rückten sie doch noch mit einem Wunsch raus: „Einzig ein eigenes Clubheim mit Werkstatt und Partyraum wäre ein erstrebenswertes Ziel.“

Kontakt
Black Panthers Odenheim
facebook/BlackPanthersMofaClub
Kontakt: admin@blackpanthers.de
www.blackpanthers.de

Text und Bilder: Jonathan Hiller

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