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Bruchsal | Mit Sicherheit mehr Freude am E-Bike

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Icon-Stadtmagazin WILLI Tipp | E-Bike Sicherheitstraining in Bruchsal
E-Bikes und Pedelecs werden immer beliebter. Sie sind immer häufiger auf den Straßen zu sehen und sie haben sich Freunde in allen Generationen gemacht.

Es gibt sie inzwischen in einer großen Angebotsvielfalt, als „normale“ Touren- oder City-Räder, als Tandems und „Lastenesel“ sowie als Mountainbikes und Sonderkonstruktionen. Doch damit hat sich auch die Zahl der Unfälle mit diesen Elektromotor-unterstützten Rädern drastisch erhöht. Hauptursache ist die Geschwindigkeit, die oft unterschätzt wird, sowohl von den Radfahrern selbst als auch gerade von den Autofahrern.

Das Radsportteam Kraichgau (RST) bietet jetzt in Bruchsal ein Training an zur Gewöhnung an E-Bikes und Pedelecs. Treffpunkt ist am CarCenter, Kinzigstraße 3, im Gewerbegebiet Stegwiesen in Bruchsal gegenüber dem TÜV-Prüfgelände. Die ersten beiden Kurse waren bereits am 18. und 25. Mai.

Das Sicherheitstraining besteht aus einem theoretischen Teil, was man beim E-Bike-Fahren wissen und beachten sollte und aus einem zweiten Teil mit praktischen und Geschicklichkeitsübungen. Für den Kurs sollte man ein eigenes Rad mitbringen. Es besteht Helmpflicht. Wenn man erst beabsichtigt, sich ein Pedelec oder E-Bike zu kaufen, dann stehen zwei Leih-Räder zur Verfügung. Instruktor Fred Lenz hat eine Fortbildung für Sicherheitskurse mit dem Pedelec/E-Bike absolviert und kann praxisnah die Handhabung erläutern und auch die Unterschiede zwischen diesen beiden Fahrrad-Typen.

Lenz weist darauf hin, dass man sich zunächst abseits vom Verkehr mit seinem neuen Pedelec vertraut machen sollte, bevor man „auf Tour“ gehe. Man müsse sich zunächst an den kräftigen Anschub eines E-Bikes gewöhnen und das höhere Gewicht beachten gegenüber dem herkömmlichen Fahrrad. Weitere Punkte seien die Geschwindigkeit und die zupackenden Bremsen. „Gerade wohldosiertes Bremsen ist sehr wichtig, damit man nicht stürzt und rechtzeitig zum Stehen kommt“, sagte Lenz. Lenz gab Tipps zur Fahrweise und zur Radtechnik, damit man jederzeit Spaß am Radeln habe. Lucia Birlin war eigens von Heidelberg gekommen und stellte erfreut fest, dass Radfahren mit „eingebautem Rückenwind“ ein „echtes Genussradeln“ sei.

Margarete Tränkler bezeichnete sich als „Vielradlerin“, die mit ihrem bisherigen Rad schon viele Touren gemacht habe und schon seit zwei Jahren elektrisch unterstützt fährt. Aber auch sie habe bei dem Training des RST noch einiges Neue und Hilfreiche erfahren können. Interessiert waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch an den Informationen zum Thema „Recht und Sicherheit auf dem E-Bike“; so zum Beispiel, wann brauche ich eine eigene Haftpflichtversicherung für mein neues Gefährt?

Auf dem Gelände der Firma Burkhardt folgte dann der praktische Teil mit Bremsübungen, Kurvenfahrt und exaktem geradeaus fahren. Fred Lenz fuhr vorne weg und zeigte die jeweilige Übung, um dann anschließend die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer zu beobachten und gegebenenfalls zu korrigieren. So konnte man rasch und wirksam das Fahren mit dem Pedelec/E-Bike kennen lernen. Das Training hat allen Spaß gemacht, wie sie es in der Abschlussrunde bekundeten. „Die Tipps waren sehr hilfreich“, sagte eine der Teilnehmerinnen.

„Ich weiß jetzt auch worauf ich beim Kauf achten muss.“

Alle miteinander waren sich einig, dass Pedelecs und E-Bikes eine größere Freiheit gewähren und einen größeren Aktionsradius ermöglichen als bisher. Zur ersten Kurseinheit war auch der Präsident des Badischen Radsportverbandes (BRV), Herbert Jacob, gekommen, um diese neue Initiative des RST Kraichgau persönlich kennen zu lernen. Anton Gentischer vom Polizeipräsidium Karlsruhe, Referat Prävention, bezeichnete die Initiative des RST als den „richtigen Weg, um die Unfallzahlen zu reduzieren. E-Bike fahren ist nicht einfach draufsetzen und lostrebbeln.“ Es bedürfe der Vorbereitung, insbesondere, wenn man längere Zeit nicht mehr Fahrrad gefahren sei.

„Wir können uns vorstellen, bei entsprechendem Interesse, eine Radtourengruppe für E-Radler ins Leben zu rufen“, sagte Klaus Mohr, Vorsitzender des RST, der selbst am Sicherheitstraining teilnahm.

Die AOK Mittlerer Oberrhein unterstützt das Projekt als Gesundheitspartner, der Menschen für die unkomplizierte Breitensportart Radfahren begeistern möchte.

Text und Bilder: Martin Stock

Erstveröffentlichung in RegioMagazin WILLI 06/19

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