Datum: Montag, 12.10.2026 · 19:00–20:00 Uhr
Ort: Kelterhaus Ubstadt
Veranstalter: Freundeskreis Römermuseum-Stettfeld. e. V.
Referentin: Dr. Claudia Braun, Mannheim
Alte Kelter, Obere Str. 11, 76698 Ubstadt
Eintritt 4 €, Schüler und Studenten 2€
Der Wunsch nach pflanzlichem Grün war in der römischen Gesellschaft tief verwurzelt, da in der Frühzeit der römischen Republik der Besitz eines Nutzgartens für die Identität als römischer Bürger von grundlegender Bedeutung war. Mit der zunehmenden Ausdehnung des Imperium Romanum lernten die Römer vermehrt die als Ziergärten gestalteten Anlagen andere Kulturen kennen und passten sie ihren eigenen Vorstellungen an. Die grünen Oasen innerhalb der Wohnhäuser boten Raum für Freizeitvergnügen und Kunstgenuss und sollten die Gesundheit und Erholung der Hausbewohner fördern. Durch eine je nach Vermögen mehr oder weniger pompöse Ausstattung dienten sie aber auch dazu, Gäste zu beeindrucken.
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Es entwickelte sich schließlich eine der komplexesteten Gartenbautraditionen der Antike, die für die Grünanlagen im Mittelalter und in der Renaissance eine wichtige Quelle darstellte.
Foto: Nachbildung der bei Herculaneum ausgegrabenen Villa dei Papiri im J. Paul Getty Museum in Malibu, USA
Bildrechte: Dr. Claudia Braun








