OBERHAUSEN-RHEINHAUSEN, 28. AUGUST 2026 | Bei der Belastung des Trinkwassernetzes in Oberhausen-Rheinhausen gibt es weiterhin keine vollständige Entwarnung. Nach den jüngsten Untersuchungsergebnissen wurden an einer Probenentnahmestelle erneut geringe Keimzahlen festgestellt. Auf Weisung des Gesundheitsamtes Karlsruhe wird das Trinkwasser deshalb weiter gechlort.
Die jüngsten Ergebnisse der Wasseruntersuchungen zeigen, dass die Belastung noch nicht vollständig beseitigt ist. Nach Angaben der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen waren die Proben an einer Probenentnahmestelle weiterhin mit geringen Keimzahlen belastet. Die Chlorung des Trinkwassers wird deshalb auf Weisung des Gesundheitsamtes Karlsruhe fortgesetzt. Nach derzeitiger Einschätzung soll dies mindestens bis zum 4. September der Fall sein.
Das Leitungsnetz wird weiterhin engmaschig kontrolliert. Zwischen der Entnahme einer Wasserprobe und dem Vorliegen des Ergebnisses vergehen nach Angaben der Gemeinde in der Regel rund 48 Stunden. Damit bleibt die weitere Entwicklung von den Ergebnissen der kommenden Untersuchungen und den daraus folgenden Weisungen des Gesundheitsamtes abhängig.
Parallel dazu werden die Leitungen weiterhin gespült. Neu hinzugekommen ist die Desinfektion von Leitungen im Neubaugebiet. Nach ausdrücklicher Angabe der Gemeinde haben diese Leitungen keine Verbindung zum übrigen Trinkwassernetz. Die sichtbaren Spülungen stehen nicht im Zusammenhang mit Rohrbrüchen; solche liegen laut Gemeinde nicht vor.
Für gesunde Menschen weiterhin trinkbar
Für gesunde Menschen kann das Leitungswasser nach Angaben der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen weiterhin bedenkenlos getrunken werden. Die eingesetzte Chlorkonzentration liege innerhalb des nach der Trinkwasserverordnung zulässigen Bereichs.
Die bisherigen Vorsichtsmaßnahmen des Gesundheitsamtes Karlsruhe bleiben jedoch bestehen. Immungeschwächte Menschen sollen Leitungswasser vor dem Trinken beziehungsweise vor der Nutzung vorsichtshalber abkochen. Für die Reinigung offener Wunden soll ebenfalls nur abgekochtes Wasser verwendet werden. Die Gemeinde empfiehlt zudem vorsorglich, Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung abzukochen.
Ausgangspunkt war der Nachweis von Pseudomonas aeruginosa
Auslöser der Maßnahmen war der Nachweis des Bakteriums Pseudomonas aeruginosa an einer Stelle im Trinkwassernetz. Daraufhin war am 17. August auf Anordnung des Gesundheitsamtes Karlsruhe mit der Chlorung zur Desinfektion begonnen worden. In den folgenden Tagen wurden außerdem Hydranten geöffnet und Leitungen gespült, um die Verteilung des Chlors im Ortsnetz zu unterstützen.
Am 20. August hatte die Gemeinde noch von einer stabilen Desinfektionslage und einer Keimzahl im „Minimalbereich“ berichtet. Die inzwischen vorliegenden Ergebnisse der nachfolgenden Beprobung zeigen jedoch, dass an einer Entnahmestelle weiterhin geringe Keimzahlen vorhanden sind. Damit bleibt die Chlorung vorerst bestehen.
Wie lange die Maßnahmen tatsächlich notwendig sein werden, ist noch offen. Nach dem Stand vom 28. August soll die Chlorung voraussichtlich mindestens bis zum 4. September fortgesetzt werden. Maßgeblich sind die weiteren Untersuchungsergebnisse und die Weisungen des Gesundheitsamtes Karlsruhe. Die Gemeinde kündigte an, bei neuen Erkenntnissen erneut zu informieren.
WIR BERICHTETEN:
OBERHAUSEN-RHEINHAUSEN, 17. AUGUST 2026 | Im Trinkwassernetz der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ist bei einer Beprobung an einer Stelle Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen worden. Die Gemeinde hat deshalb in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Karlsruhe Vorsichtsmaßnahmen bekannt gegeben.
Bei einer Beprobung des Trinkwassers ist an einer Stelle im Trinkwassernetz der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen das Bakterium Pseudomonas aeruginosa festgestellt worden. Die Gemeinde informiert die Bevölkerung deshalb über Vorsichtsmaßnahmen.
Immungeschwächte Personen sollen Leitungswasser vor dem Verzehr oder der Nutzung vorsichtshalber abkochen. Für die Reinigung offener Wunden soll ebenfalls nur abgekochtes Wasser verwendet werden. Zudem empfiehlt die Gemeinde vorsorglich, Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung abzukochen.
Trinkwassernetz wird vorsorglich gechlort
In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Karlsruhe werden weitere Maßnahmen im Trinkwassernetz durchgeführt. Dazu gehört die Chlorung des Wassers. Durch die Behandlung können sich Geruch und Geschmack des Leitungswassers vorübergehend verändern.
Zusätzlich sind Spülungen des Leitungsnetzes vorgesehen. Dabei werden auch Hydranten genutzt. Die Gemeinde bittet deshalb darum, insbesondere im Boden liegende Hydranten nicht mit Fahrzeugen zuzuparken und die Zugänge freizuhalten.
Die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen will über die weitere Entwicklung und die laufenden Maßnahmen auf ihrer Internetseite informieren.









