Markus Born Fotodesign

Von 3D-Druck bis Umwelttechnik: HBG-Schüler erfolgreich bei „Jugend forscht“ 

Bruchsal, 07. April 2026 | Zwei Schüler des Heisenberg-Gymnasiums wurden beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ für ihre innovativen Projekte ausgezeichnet.

Wenn Neugier auf Technik und Wissenschaft trifft, entstehen beeindruckende Ideen: Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ konnten zwei Schüler des Heisenberg-Gymnasiums Bruchsal (HBG) mit ihren Projekten überzeugen und wurden dafür ausgezeichnet.

Richard Schütz erhielt gemeinsam mit seinem Forschungspartner einen ersten Preis für seine Arbeit zur Optimierung von 3D-Druckprozessen. Ausgangspunkt war ein Blick in die Natur: Holzfasern orientieren sich entlang von Belastungsrichtungen, um Stabilität zu gewährleisten. Dieses Prinzip übertrug er auf den 3D-Druck.

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Durch eine gezielte Steuerung der Druckpfade entwickelte er eine Methode, die Material effizienter nutzt und gleichzeitig die Stabilität von Bauteilen erhöht. Die Anordnung der Filamente wird dabei so optimiert, dass sie den auftretenden Kräften besser standhält – ein Ansatz mit großem Potenzial für die Praxis.

Ebenfalls erfolgreich war Bruno Unterhauser, der für sein Projekt „Der Neutralisator“ mit dem Sonderpreis des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Seine Arbeit verbindet Chemie, Technik und Umweltbildung.

Im Zentrum steht ein selbst entwickeltes Experimentiersystem, das den Prozess der Neutralisation automatisiert und sichtbar macht. Mithilfe von Sensoren und Steuerungstechnik können Schülerinnen und Schüler chemische Abläufe nachvollziehen und aktiv erleben.

Ziel des Projekts ist es, komplexe chemische Prozesse verständlich darzustellen und gleichzeitig ein Bewusstsein für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu schaffen.

Die Erfolge der beiden Schüler zeigen eindrucksvoll, wie praxisnah und innovativ Forschung bereits im schulischen Umfeld sein kann und welches Potenzial im wissenschaftlichen Nachwuchs steckt.

Mit ihren Projekten setzen die HBG-Schüler ein starkes Zeichen für Kreativität, Forschergeist und die Zukunft der Wissenschaft.

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