Die Feuerwehr Bruchsal war zwischen dem 5. und 8. Juli bei insgesamt acht Einsätzen im Stadtgebiet sowie im Umland gefordert. Das Spektrum reichte von Bränden und technischen Hilfeleistungen bis hin zur überörtlichen Unterstützung bei einem Trafobrand.
Den umfangreichsten Einsatz verzeichnete die Feuerwehr am Mittwochnachmittag (8. Juli) in Östringen. Dort unterstützte sie mit den Löschunterstützungsfahrzeugen LUF 60 und LUF Nano die örtlichen Einsatzkräfte nach einem Trafobrand in einer rund 6.000 Quadratmeter großen Lagerhalle in der Industriestraße. Nachdem das Feuer gelöscht worden war, sorgten die Spezialfahrzeuge für die Entrauchung der stark verrauchten Gebäudebereiche. Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden.
Aber: Nicht jeder Alarm endet mit einem aktiven Einsatz. In mehreren Fällen hatte sich die Lage bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr geklärt oder erforderte keine weiteren Maßnahmen, dennoch:
Sicherheit geht vor
Nur kurze Zeit später rückte die Feuerwehr zu einem Mülleimerbrand in die Friedrichstraße in Bruchsal aus. Passanten hatten das Feuer bereits weitgehend gelöscht, sodass die Einsatzkräfte lediglich Nachlöscharbeiten durchführten und die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrollierten.
Bereits am Mittwochvormittag war die Feuerwehr zu einer Notfalltüröffnung in die Moltkestraße alarmiert worden. Noch vor dem Eingreifen der Feuerwehr konnte die betroffene Person die Wohnungstür selbst öffnen und wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Ein weiteres Tätigwerden der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Am Dienstag (7. Juli) wurde die Feuerwehr zu einer gemeldeten Tierrettung in den Karl-Benz-Weg gerufen. Ein Hund sollte in einem verschlossenen Fahrzeug eingeschlossen sein. Noch während der Anfahrt stellte sich jedoch heraus, dass die Fahrzeughalterin bereits zurückgekehrt war und den Einsatz überflüssig machte.
Bereits am Montag (6. Juli) waren die Einsatzkräfte wegen einer unklaren Rauchentwicklung in der Bruchsaler Straße in Untergrombach alarmiert worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass Laub und Unrat in einem Gully gebrannt hatten. Das Feuer war beim Eintreffen der Feuerwehr bereits erloschen.
Notfall mit tödlichem Ausgang
In der Nacht auf Montag musste die Feuerwehr zu einer Notfalltüröffnung in die Wendelinusstraße in Untergrombach ausrücken. Mithilfe von Spezialwerkzeug verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Wohnung. Für die betroffene Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.
Bereits am Sonntag (5. Juli) bekämpfte die Feuerwehr gemeinsam mit der Feuerwehr Forst einen Pkw-Brand auf der Autobahnausfahrt Kronau der BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte in Vollbrand. Die Insassen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Nach den Löscharbeiten wurde das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und anschließend abgeschleppt.
Quelle: Einsatzberichte der Feuerwehr Bruchsal.










