Landkreis Karlsruhe, 19. Juni 2026 | Wenn sich dunkle Gewitterwolken über der Region auftürmen, wächst bei vielen Menschen die Sorge vor einer Wiederholung der dramatischen Ereignisse aus dem Sommer 2024. Besonders in Gondelsheim, Heidelsheim und an der Saalbach gelegenen Teilen von Bruchsal sind die Bilder von überfluteten Straßen, vollgelaufenen Kellern und den teils immensen Schäden noch immer präsent. Die Angst vor Starkregen und Hochwasser ist vielerorts geblieben. Um die Region künftig besser vor solchen Extremereignissen zu schützen, kommen nun mehrere Hochwasserschutzprojekte im Landkreis Karlsruhe einen wichtigen Schritt voran.
Wie das Landratsamt Karlsruhe mitteilt, wurden in den vergangenen Wochen wichtige Genehmigungsverfahren abgeschlossen. Davon profitieren sollen insbesondere die Gemeinden Ubstadt-Weiher sowie der Raum Bruchsal, Helmsheim und Gondelsheim.
Ausbau des Kraichbachs in Ubstadt-Weiher
Für das Hochwasserschutz- und Ökologieprojekt in Ubstadt-Weiher liegt nun die erforderliche Genehmigung vor. Geplant ist ein Ausbau des Kraichbachs zwischen den Ortsteilen Ubstadt, Weiher und Stettfeld. Dazu werden bestehende Dämme angepasst, neue Schutzanlagen errichtet und ein zusätzlicher Gewässerabschnitt geschaffen.
Das Ziel: Die betroffenen Ortsteile sollen künftig besser gegen Hochwasser geschützt werden, das statistisch nur etwa alle 100 Jahre auftritt. Gleichzeitig wird der Bach ökologisch aufgewertet.
Rückhaltebecken bei Helmsheim soll Wassermassen bremsen
Ebenfalls abgeschlossen ist das Genehmigungsverfahren für das geplante Hochwasserrückhaltebecken zwischen Helmsheim und Gondelsheim. Dort sollen künftig bis zu 380.000 Kubikmeter Wasser gespeichert werden können.
Für Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet das vor allem mehr Sicherheit bei Starkregen und Hochwasser. Das Becken kann große Wassermengen aufnehmen und dadurch verhindern, dass Flüsse und Bäche weiter flussabwärts zu schnell anschwellen.
Mehr Schutz vor den Folgen extremer Wetterlagen
Nach Angaben des Landratsamts Karlsruhe sollen die Projekte helfen, Schäden an Wohngebieten, Verkehrswegen und landwirtschaftlichen Flächen zu verringern. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse gewinnen solche Maßnahmen für viele Gemeinden immer mehr an Bedeutung.












Das Rückhaltebecken für den Saalbach hilft Helmsheim sehr bedingt bzw. gar nicht! Seit 1992 warten wir auf Lösungen und Verbesserungen, 2024 kam dann der Supergau! Es wird nur von Planungen, Verbesserungen oder Eigenschutz palavert, definitiv fehlen mir Taten, also Fakten, Verbesserungen!, Sofortmaßnahmen! 1992 bis 2030….., nein, denn die Wassernengen überfluten Helmsheim nicht vom Saalbach sondern aus?? Überlegen Sie doch mal endlich, liebe Experten, nicht mit Nebelkerzen agieren oder den Bürger vielleicht mal Vorort besuchen und den Tatsachen ins Auge blicken. Mir sind diese Darstellungen nur noch peinlich! Die Aussage bei einer Info- Veranstaltung:… der Müll wurde nicht sortiert! zeigt mir die fehlende Fachkompetenz! Der Bürger unterliegt den (Fehl-) Planungen und zahlt auch noch die Zeche,also den Schaden! Mitgefühl oder mehr sind nicht erst seit 2024 ein Fremdwort. Ich wünsche mir klare Taten, kein Geschwätz und sofortiges , zielorientiertes Handeln, denn das Wasser kommt immer und weiterhin erst von oben…..