STUTENSEE/UNTERGROMBACH | Ein angeblicher Handwerker hat am Samstagabend in Bruchsal eine 72-jährige Seniorin um Schmuck im niedrigen fünfstelligen Wert gebracht. Zuvor war ein ähnlicher Versuch bei einer 92-Jährigen in Stutensee gescheitert. Die Polizei prüft einen Zusammenhang.
Gegen 20 Uhr klingelte ein Unbekannter an der Wohnung einer 92-Jährigen in einem Seniorenheim in der Wiesenstraße in Stutensee. Er behauptete, wegen eines Wasserrohrbruchs Arbeiten durchführen zu müssen. Die Seniorin ließ sich nicht darauf ein.
Gegen 21.15 Uhr erschien ein angeblicher Handwerker bei einer 72-Jährigen in der St.-Marie-aux-Mines-Straße in Bruchsal. Er gab sich als Mitarbeiter der Hausverwaltung aus und kündigte Trocknungsarbeiten nach einem Wasserrohrbruch an. Währenddessen entwendete er Schmuck im niedrigen fünfstelligen Wert.
Erneut Senioren im Visier – weitere Fälle denkbar
Wieder wurden gezielt ältere Menschen angesprochen. Der angebliche Wasserrohrbruch zeigt, wie Täter mit wechselnden Vorwänden versuchen, Vertrauen zu gewinnen. Da die Masche in Bruchsal erfolgreich war, sind ähnliche Versuche oder Nachahmungen denkbar. Hinweise auf eine größere Serie liegen bislang jedoch nicht vor.
Der Verdächtige soll 45 bis 50 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schwarz gekleidet gewesen sein. Er hatte kurze schwarze Haare. Ob beide Vorfälle auf denselben Täter zurückgehen, ermittelt die Kriminalpolizei Karlsruhe.
Zeugen werden gebeten, sich unter 0721 666-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.








