Die Römer in Baden

BRUCHSAL, 10. JUNI 2026 | Mit dem „Bruchsaler Kulturfenster“ geben der Landfunker, das Stadtarchiv und das Städtische Museum regelmäßig Einblicke in Geschichte und Kultur unserer Region. Heute führt der Blick weit zurück in die Zeit der Römer. Welche Spuren sie in unserer Region hinterlassen haben und welches Geheimnis sich hinter einem besonderen Fund aus Stettfeld verbirgt, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

 

Von Regina Bender, Städtisches Museum Bruchsal

Die Römer in Baden

Waren Sie schon einmal in Mogontiacum oder Basilia? Für einen Kurzurlaub oder auf der Durchfahrt?

Sie wissen nicht, was damit gemeint ist?

Dabei handelt es sich nicht um Orte aus einer Fantasy-Welt, sondern um die römischen Namen für Mainz und Basel. Zwei große Siedlungen, die durch eine gut ausgebaute Römer-Straße miteinander verbunden und damals sehr bekannt waren.

Aber keine Sorge, wir wissen auch nicht alles über die Römer im heutigen Baden. Beispielsweise kennen wir den römischen Namen für das heutige Stettfeld nicht. Lediglich dass hier Anfang des zweiten Jahrhunderts nach Christus eine Siedlung um die Kreuzung zweier großer Fernstraßen – von Mainz nach Basel und von Speyer nach Augsburg – entstand, wissen wir.

Warum wir uns für einen Ort interessieren, dessen früheren Namen wir nicht kennen? Immerhin ist das recht wenig Information, könnte man meinen. Allerdings ist die Gegend um das heutige Stettfeld für uns eine wichtige Informationsquelle, wenn es um die Erforschung der römischen Vergangenheit unserer Region geht. Durch die langjährige Besiedelung dieses Vicus in römischer Zeit findet man bei Grabungen viele Objekte, die uns vom Alltag der Römer erzählen. In der Ausstellung des Städtischen Museums treffen Sie beispielsweise auf diesen stattlichen Herrn, der 1977 in Stettfeld beim Abbruch eines Schweinestalls zu Tage trat.

Erkennen Sie, um wen es sich handelt? Ein Tipp: Zu erkennen ist noch der Rest einer Keule und über der Schulter trägt dieser Held ein Löwenfell. Außerdem ist er ein gutes Beispiel für den griechischen Einfluss auf die römische Kultur. Wissen Sie die Antwort?

Schreiben Sie uns die richtige Lösung und Ihre Postadresse bis zum 24. Juni 2026 an museum@bruchsal.de. Jede Einsendung mit korrekter Antwort erhält per Post eine kleine Überraschung. Ihre Kontaktdaten werden ausschließlich im Rahmen dieser Rätselfrage verwendet und nicht separat gespeichert. Die eingegangenen Mails werden nach dem Einsendeschluss datenschutzkonform vernichtet.

Zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Ihre
Regina Bender
Städtisches Museum, Bruchsal

Mit dem „Bruchsaler Kulturfenster“ geben der Landfunker, das Stadtarchiv und das Städtische Museum regelmäßig Einblicke in Kunst, Geschichte und Alltagskultur. Alle 14 Tage öffnet sich ein neues Fenster – mal mit einem Objekt, mal mit einer Geschichte, mal mit einem Blick wie diesem: ruhig, rätselhaft, nah am Leben der Vergangenheit.

  1. Das Original dürfte freilich im Karlsruher Museum stehen. Da die Funde dem Land gehören, hatte sich das Bad. Landesmuseum das Original vor einigen Jahren aus dem RÖMERMUSEUM STETTFELD geholt.

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  1. Das Original dürfte freilich im Karlsruher Museum stehen. Da die Funde dem Land gehören, hatte sich das Bad. Landesmuseum das Original vor einigen Jahren aus dem RÖMERMUSEUM STETTFELD geholt.

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