„Was bauen die denn da?“ Genau dieser Frage geht unser Baustellenfrühstück nach. Diesmal führt uns der Weg nach Stutensee-Büchig, wo das Familienheim Bruchsal ein Mehrfamilienhaus auf eine ganz besondere Art modernisiert: mit serieller Sanierung.
25.06.2026 | Was zunächst nach Industrie klingt, könnte die Zukunft der Gebäudesanierung sein. Statt Dämmung, Fenster und Fassade mühsam vor Ort einzeln zu montieren, werden komplette Fassadenelemente im Werk millimetergenau vorgefertigt und anschließend per Kran an das Gebäude gesetzt.
Der große Vorteil: Die Bauzeit verkürzt sich erheblich. Für die Bewohner bedeutet das deutlich weniger Lärm, weniger Einschränkungen und sogar mehr Komfort.
Denn die neuen Fassadenelemente werden vor die bestehende Außenwand montiert – erst danach werden die alten Fenster ausgebaut. Selbst während der kalten Jahreszeit blieb es in den Wohnungen angenehm warm.
„Die Reduktion der Bauzeit ist schon erheblich“
, betont Martin Radke, Vorstand der Familienheim Bruchsal.
Im Gespräch mit Moderator Ulrich Konrad erklären Thomas Hähle von B&O Bau Baden-Württemberg, Martin Radke, Vorstand des Familienheim Bruchsal, und Semih Ülker von WIRSOL, warum diese Bauweise viel Planung, aber auch viel Mut erfordert. Außerdem geht es darum, weshalb serielle Sanierung gerade im Wohnungsbau immer wichtiger wird, wie individuelle Fassadengestaltungen möglich sind und welche Rolle Photovoltaik bei solchen Projekten spielt.
In der neuen Folge des Baustellenfrühstücks geht es deshalb nicht nur um die Baustelle selbst, sondern vor allem um die Hintergründe dieser innovativen Bauweise. Gemeinsam mit den Experten wird erläutert, welche Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven das serielle Sanieren bietet – und warum diese Methode den Wohnungsbau nachhaltig verändern könnte.









