Alle Opfer des Unglücks in Zeutern identifiziert – Schweigeminute geplant


– Opfer des Unfalls identifiziert
– Ermittlungen zur Ursache dauern an
– Gemeinden planen am Dienstag eine Schweigeminute


Zeutern, 14.03.25 | Die Opfer des schweren Verkehrsunfalls auf der L 552 zwischen einer Straßenbahn und einem Tanklaster sind identifiziert. Während die Ermittlungen zur Ursache andauern, laufen die Bergungs- und Aufräumarbeiten.

Opfer des Unfalls identifiziert

Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Tanklaster und einer Straßenbahn in Zeutern am 11. März sind die drei Todesopfer zweifelsfrei identifiziert worden. Die 59-jährige Fahrerin der Straßenbahn aus Kraichtal sowie eine 39-jährige Frau und ein 19-jähriger junger Mann kamen ums Leben. Sie sollen in Odenheim bzw. Östringen gewohnt haben. Eine weitere Person, zunächst als leicht verletzt eingestuft, befindet sich nun mit schwereren Verletzungen im Krankenhaus.

Schweigeminute für die Opfer

Am Dienstag, 18. März, um 15 Uhr gedenken die Kommunen Kraichtal, Östringen und Ubstadt-Weiher gemeinsam der drei Verstorbenen. Die Bürgermeister rufen zur Schweigeminute auf, während die Fahnen auf Halbmast gesetzt werden. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich diesem Moment der Stille anzuschließen – sei es zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs.


INFO-BOX

Spendenkonto  für Hinterbliebene eingerichtet

Die AVG hat bereits ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen eingerichtet. Diese Spenden kommen ausschließlich den Hinterbliebenen der drei Verstorbenen zugute. Falls auch Sie sich beteiligen möchten, nachfolgende Infos:

  • Empfänger                           AVG
  • IBAN                                     DE12 6605 0101 0108 4088 99
  • BIC                                      KARSDE66XXX (Sparkasse Karlsruhe)
  • Verwendungszweck           Spende Opfer Bahnunglück Zeutern

 

Ermittlungen zur Unfallursache laufen

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrer des Tanklasters. Noch ist unklar, ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen zum Unfall führte. Sachverständige sollen unter anderem prüfen, ob alle Signale ordnungsgemäß funktioniert haben. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Aufräumarbeiten schreiten voran

Die Bergung der Stadtbahn ist in vollem Gange. Experten haben Messungen durchgeführt und mit der Zerlegung des Wracks begonnen. Ein Kran hat am Donnerstag begonnen, die ersten Teile abzutransportieren. Der Fahrdatenschreiber der Bahn wurde sichergestellt und könnte neue Hinweise zur Unfallursache liefern.

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