Der Baufortschritt bei der erneuerung der Straßendecke der B35/35a ist bislang erfreulich gut und planmäßig eingehalten worden. Nun müssen sich die Autofahrer erstmalig etwas gedulden, denn es gibt ein Verzögerung: Der aktuelle Bauabschnitt an der Anschlussstelle A5 Bruchsal hätte am 26. Oktober abgeschlossen sein sollen, er dauert jetzt voraussichtlich bis zum 16. November. Grund sind größere Schäden an der Autobahnbrücke als zunächst erwartet, so die Mitteilung aus dem Regierungspräsidium.
Die derzeitigen Einschränkungen bleiben also vorerst für drei Wochen bestehen. Auf der B35 steht weiterhin je ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Wer auf der A5 aus Frankfurt kommt, kann an der Anschlussstelle Bruchsal weiterhin nicht direkt Richtung Bruchsal abfahren. Auch die Auffahrt von der B35 aus Richtung Germersheim auf die A5 Richtung Frankfurt bleibt gesperrt. Die ausgeschilderten Umleitungen gelten weiter.
Warum es länger dauert – und zeitweise wenig passiert
Erst nach dem Entfernen von Asphalt und Abdichtung zeigte sich, dass die Brücke stärker beschädigt ist als bei den Voruntersuchungen erkennbar. Diese Schäden müssen zusätzlich repariert werden.
Dadurch müssen auch die beteiligten Firmen ihre Einsätze neu abstimmen. Das klappt laut Regierungspräsidium nicht lückenlos. In den kommenden beiden Wochen kann es deshalb Zeiten geben, in denen auf der Baustelle wenig oder gar nicht gearbeitet wird.
Wie geht es danach weiter?
Nach dem bisherigen Zeitplan sollte bis Mitte November auch der anschließende Bauabschnitt 4b erledigt sein. Anschließend war eine Winterpause bis Anfang März vorgesehen. Dieser Ablauf lässt sich angesichts der Verlängerung von Abschnitt 4a kaum unverändert halten. Welche Arbeiten noch vor dem Winter stattfinden und welche verschoben werden, ist allerdings offen. Als Abschluss der gesamten Sanierung war bislang Juni 2027 genannt.









