WILLI-Reportage | Herzensmenschen im Einsatz für andere – Manfred Rölleke

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In der aktuellen WILLI-Ausgabe (Juni) stellen wir euch vier Herzensmenschen vor, die sich für andere einsetzen. Sie widmen ehrenamtlich ihr Leben und ihre Freizeit dem Wohle anderer und das wollen wir würdigen, indem wir über ihre wichtige Arbeit berichten.

Dauereinsatz für die Ärmsten

Manfred Rölleke, Vorsitzender des Vereins „Konvoi der Hoffnung“

Seit 17 Jahren arbeitet der mittlerweile 75-jährige Manfred Rölleke ehrenamtlich beim „Konvoi der Hoffnung“ mit, inzwischen an führender Stelle. Er gilt als Motor, Organisator, Ideengeber, Macher und Manager. Zunächst unterstützte der Waghäuseler den Gründer des Vereins, Otto Fischer, sowohl bei der Büroarbeit als auch bei Sachspenden-Sammelaktionen und -Verladungen nach Osteuropa. Ab 2006 entdeckte er sein handwerkliches Geschick in der Karlsruher Rollstuhlwerkstatt von Hans-Peter Dentler. Hier wurden gebrauchte Rollstühle und andere Behindertenhilfsmittel gesammelt, repariert und in Übersee-Container verladen. Dentler verteilte diese dann an die „Ärmsten der Armen“ in der Dritten Welt.

Doch der Konvoi kümmerte sich auch um Geldspenden für weitere Armen- und Katastrophenhilfen. 2009 stieß Stéphane Souli, ein Apotheker aus Burkina Faso, zum Verein, der besonders medizinisch-technische Hilfsgüter für sein Heimatland suchte. Zudem brauchte er Geldspenden, um Brunnen und Bewässerungssysteme, später auch Schulen zu bauen.

2012 wurde Dr. Rolf Pflücke Mitglied des Vereins, der zu dieser Zeit mit seiner Frau in Burkina Faso lebte. Nun hatte der Verein einen zuver-lässigen Afrika-Koordinator vor Ort, der dort mit finanzieller Unterstützung des Entwicklungshilfeministeriums Schulen und sogar einen Staudamm baute. Für die Antragsstellung und -Abrechnung ist bis heute der kaufmännisch versierte Manfred Rölleke verantwortlich.

Nachdem Otto Fischer aus gesundheitlichen Gründen Ende 2013 den Vorsitz niedergelegt hatte, übernahmRölleke den Posten und führte den Verein bis heute weiter.

Zwischenzeitlich hat der Konvoi die Mitgliederzahl von acht auf 150 erhöht und die Hilfe für bedürftige Menschen mehr als verzehnfacht. Waren es damals pro Jahr noch drei bis vier LKW-Hilfsgüter nach Osteuropa, so sind es jetzt 30 bis 40. Die finanziellen Hilfen stiegen von knapp 40.000 auf 750.000 Euro in 2020. Darin enthalten sind 350.000 Euro Einnahmen durch Spenden und Beiträge. Plus 400.000 Euro öffentliche Zuschüsse, mit denen derzeit ein Krankenhaus in Burkina Faso erstellt wird.

Weitere Informationen:
www.kovoi-der-hoffnung.de

Sehen Sie auch die anderen Gutmenschen, die im Juni-WILLI portraitiert wurden:

WILLI-Reportage | Gutmenschen im Einsatz für andere – Carolin Stindl

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Aus RegioMagazin WILLI 6/21

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