Mundharmonika Goschehobel Weiher

Weiher | Goschehobel on Tour

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Icon-Stadtmagazin WILLI Günther Hassmann und seine beachtliche Mundharmonika-Sammlung

Mundharmonika Goschehobel WeiherGrandiose 97 MUHA‘s sind derzeit im Besitz von Günther Hassmann, und alle sind spielbar. Mindestens 15 davon sind mit on tour, wenn der Blues-, Jazz- und Country-Folk-Rock-Musiker mit einer seiner drei Bands im Ländle unterwegs ist. 

Günther Hassmann kommt aus Weiher, er ist ein ehemaliger Mitarbeiter vom Bauamt Bruchsal und heute ein ergrauter aber vitaler „Best Ager“ im (Un)-ruhestand. Der Vollblutmusiker ist ein Virtuose mit einem trivialen Instrument – der Mundharmonika.

Der erfahrene Klarinettist und Saxofonist hat auf Initiative seiner Frau Christa zu seinem 50. Geburtstag noch zusätzlich eine Vorliebe für die „Diatonische Mundharmonika“ entdeckt. Dieses Musikinstrument ist wohl die ursprünglichste Form der Harmonika, die heute noch erhältlich ist. Sie wird auch Blues Harp genannt, da sie in der Blues-Musik die am häufigsten eingesetzte Mundharmonika-Art ist. Oft auch als 10-Loch Harmonika bezeichnet, spielt man durch 10 Luftkanäle (Kanzellen), in denen jeweils ein Ton beim Blasen und ein Ton beim Ziehen erzeugt wird.

„Einzigartig dabei ist die besondere Klangfarbe“, so Günther, „insbesondere als Melodie-, Begleit-, Rhythmus- und Solostimme und praktisch ist die kompakte Bauweise des historischen ‚Durchschlagzungeninstruments‘, es passt überall rein. Ich kann sie überall hin mitnehmen.“

Deshalb hat Günter bei seinen Reisen immer sein persönliches „Köfferchen“ mit einer edlen Auswahl an Goschehobel dabei. Immer bereit sie auszupacken und spontan zu spielen. Je nach Laune mimt er auch mal spontan den einsamen Straßenmusiker, allerdings ohne Hutsammlung; auch auf einem Kreuzfahrtschiff hat er schon gespielt.

„Am liebsten aber musiziere ich mit meiner Bruchsaler-Blues-Combo bei Fritz und Bettina im „Neiberger Guggugsnescht.“ Das ist der ultimative Kraichgauer Besen-Hotspot in Neuenbürg, auch für durstige und weinseelige Hobbymusiker. Hier kann man ihn immer mal antreffen und in gemütlicher Runde den Klängen  seiner Goschehobel folgen.

Im alemannischen ein „Goschehobel“, im Volksmund eine Mundharmonika (MUHA), erfunden ca. 1820.

Text und Bilder: Friedrich Kästel

Erstveröffentlichung in RegioMagazin WILLI 01/20

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