Der Freigestellte Schülerbusverkehr Weiher-Forst-Hambrücken wurde in Betrieb gestellt. Geschäftsführer Norbert Hassis (rechts) vom gleichnamigen Busunternehmen, hat es sich nicht nehmen lassen, unter den Augen von Schülern, Eltern, Schulleitung und den drei Bürgermeistern, die erste Tour selbst zu steuern. Jürgen Endres (vierter v.r.) hat die Hauptverantwortung bei der Umsetzung der Buslinie getragen und freut sich über die gelungene Premiere.

Weiher/Forst/Hambrücken | Freigestellter Schülerbusverkehr gestartet

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13.09.2021 | Zur Jungfernfahrt haben es sich die drei Bürgermeister Tony Löffler (Ubstadt-Weiher), Dr. Marc Wagner (Hambrücken) und Bürgermeister Bernd Killinger (Forst) und Schulleiter Stephan Walter nicht nehmen lassen, den neuen Freigestellten Schülerbusverkehr von Weiher über Forst nach Hambrücken einzuweihen.

Aufgrund von konkreten Bedarfen bei Eltern und Kindern fährt ab sofort ein Bus von Weiher zur Andienung der Gemeinschaftsschule an den beiden Standorten Forst und Hambrücken. Die Finanzierung teilen sich die drei Kommunen und der Landkreis mit den Eltern, für die das Jahresticket zum Preis von 300 Euro angeboten wird. Die Nachfrage zum Start der neuen Busverbindung übertrifft sogar leicht die Erwartungen. Aus Weiher wurden bislang 11 Jahrestickets erworben. Zwei Jahrestickets wurden auch nach Forst verkauft, wo der Freigestellte Schülerbusverkehr als praktische und zielgenaue Alternative zum vorhandenen Angebot betrachtet wird.

Der Schülertransport erfolgt durch das in der Region bekannte Busunternehmen Hassis, dass in einer beschränkten Ausschreibung als günstigster Anbieter den Auftrag erhalten hat. Für den Schülertransport wird ein regulärer Schülerbus eingesetzt. Es wäre schön, wenn sich dieser Bus über die Jahre füllen würde. Die beteiligten Gemeinden sind sich einig, dass das neu geschaffene Angebot dann langfristig fortgesetzt werden wird, wenn die Nutzungserwartungen dauerhaft erfüllt werden. Die drei Bürgermeister, die sich auf Beschluss ihrer Gemeinderäte zu dieser interkommunalen Kooperation zusammengefunden haben, zeigen sich mit dem Start des Schülerbusverkehrs mehr als zufrieden. Sie danken dem Elternbeirat und der Schulleitung für den Einsatz um dieses Angebot und den Eltern und Schülern für die Nutzung desselben.

Bürgermeister Bernd Killinger hofft, „dass der Schülerbus einen Beitrag zur Absicherung der Zweizügigkeit der Gemeinschaftsschule leistet und möchte weiter daran arbeiten, dass die neue Verbindung einmal das Fundament für einen Regelbusverkehr sein kann.“ Bürgermeister Dr. Marc Wagner betont, dass die Einrichtung des freigestellten Schülerbusverkehrs ein Musterbeispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit ist, und freut sich, dass hierdurch die Gemeinschaftsschule Forst-Hambrücken noch attraktiver wird und deren Schulstandorte gesichert werden. „Ich freue mich, dass mit diesem neuen Angebot der Wunsch vieler Weiherer Eltern erfüllt werden kann“, ergänzt Tony Löffler und fügt hinzu: „Und ich hoffe, dass es mit der Zeit noch mehr Nutzer gibt. Auch mir würde ein Linienangebot zwischen Weiher, Forst und Hambrücken gefallen.“ Schulleiter Stephan Walter ist erfreut, dass das sehr gute Schulangebot nun auch endlich durch eine verbesserte Erreichbarkeit aufgewertet wird.

Die Jahrestickets können von den Eltern zukünftig immer vor den Sommerferien für das kommende Schuljahr erworben werden. Die Gemeinde Forst verteilt die erforderlichen Informationen über die Schulleitung rechtzeitig in den Klassen. Kurzentschlossene und Schulwechsler können über das Schulsekretariat auch unterjährig das Jahresticket erwerben. Das Ticket gilt ausschließlich für die Verbindung Weiher-Forst-Hambrücken und zurück und ausdrücklich nicht im KVV-Verbund. Nach der heutigen Jungfernfahrt hat sich gezeigt, dass die Ticketgültigkeit eher in die umgekehrte Richtung eine Herausforderung werden wird. An der Haltestelle in Forst wollte eine Handvoll Schüler nur mit Schoolcard ausgestattet zusteigen. Natürlich wurden die fünf Schüler ausnahmsweise mitgenommen, aber ab der nächsten Fahrt wird dies nicht mehr möglich sein, weil die Tickets im jeweils anderen System, aufgrund gänzlich unterschiedlicher Abrechnungskreise, keine Gültigkeit haben. Auch dieses Thema lässt sich zukünftig nur lösen, indem der Freigestellte Schülerbusverkehr in den KVV-Regelbetrieb aufgenommen werden würde.

 

 

 

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