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Foto: Braunecker

ÖSTRINGEN | „Vom Bürgerpark zur Neuen Mitte“ – Östringen will städtebauliche Erneuerung fortsetzen

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07.11.2022 | Fünftes Sanierungsgebiet im Kernort angepeilt

„Vom Bürgerpark zur Neuen Mitte“ – auf diesen Namen wurde nun in Östringen ein geplantes weiteres Sanierungsgebiet getauft, das wesentliche Teile der zentralen Siedlungszonen zwischen dem Bildungszentrum und dem Kirchberg erfassen und die entscheidenden Perspektiven für deren grundlegende städtebauliche Erneuerung eröffnen soll. Mit seinen Beschlüssen zur Aktualisierung des alle Stadtteile einbeziehenden Gemeindeentwicklungskonzepts (GEK) sowie zur Feststellung eines gebietsbezogenen integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) stellte der Gemeinderat in diesem Zusammenhang bei seiner zurückliegenden Sitzung ganz maßgebliche Weichen für die erfolgreiche Beantragung von Finanzhilfen aus den Zuschusstöpfen der staatlichen Städtebauförderung.

Entstanden sind die nun verabschiedeten Planwerke in der Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit der Kommunalentwicklung GmbH (KE), deren Mitarbeiterin Katharina Lieser die Konzepte nun dem Stadtparlament eingehend vorstellte und erläuterte. Bei der KE GmbH handelt es sich um ein Unternehmen aus dem Immobilien-Kompetenzzentrum im Konzernverbund der Landesbank Baden-Württemberg.

Das Untersuchungsfeld für das projektierte neue Östringer Sanierungsgebiet erstreckte sich im Süden auf das Terrain des vor mittlerweile rund 50 Jahren schrittweise entstandenen Bildungszentrums, in dessen Nahbereich nun ein öffentlich zugänglicher multifunktionaler Bürgerpark angedacht ist.

Westlich vom Schulcampus wurde auch das Terrain der Erich-Bamberger-Stadthalle sowie außerdem das von Silcherstraße, Beethovenstraße, Schubertstraße und Mozartstraße umschlossene Wohnviertel betrachtet.

Östlich vom Bildungszentrum wiederum war bei den Voruntersuchungen für das Sanierungsgebiet ein Flächenkorridor mit dem derzeit ungenutzten Gelände des alten Friedhofs sowie den Siedlungsteilen südlich des Wallgrabens sowie beidseits des südlichen Abschnitts der Keltergasse im Blick der Gutachter. Ganz im Osten erstreckte sich die städtebauliche Voranalyse auf Grundstücke am Wallgraben sowie an der Kuhngasse und von dort aus nach Norden reichte das Untersuchungsgebiet schließlich über einen Teil der Bebauung entlang der Hauptstraße bis zu dem zentral gelegenen Quartier zwischen Kirchberg, Steinacker II und Steinacker I, wo auf Basis einer veränderten Gliederung und Struktur der Grundstücke die „Neue Mitte“ der Kraichgaustadt entstehen soll.

Schwerpunkte des angestrebten neuen Östringer Sanierungsgebiets, das wird jetzt in der für die Genehmigungsbehörden des Landes angefertigten Studie festgehalten, sind neben der Realisierung der „Neuen Mitte“ unter anderem auch die Beseitigung städtebaulicher Missstände entlang der Kuhngasse und hinter der Feuerwehr, der Bau einer neuen Bibliothek auf dem Terrain des Bildungszentrums und die Wandlung der dortigen Freiflächen zu einem Bürgerpark, die Neuordnung der Verkehrsanlagen rund um die Mozartstraße sowie die Anbindung der Erich-Bamberger-Stadthalle an das kommunale Nahwärmenetz.

Erklärtes Ziel der städtebaulichen Erneuerung ist es, den Charakter und die Versorgungsstrukturen der Stadt zu erhalten und weiterzuentwickeln.

In großen Teilen des Untersuchungsgebiets, das seine Prägung vor allem durch die Wohnnutzung, das Bildungszentrum sowie durch die noch vorhandenen Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe erfährt, wird es darum gehen, die bestehende Gebäudesubstanz zu erhalten und aufzuwerten, um damit eine ausschlaggebende Voraussetzung zur Revitalisierung des Quartiers zu schaffen. Auch energetische Maßnahmen an der bestehenden Gebäudestruktur werden eine maßgebliche Rolle spielen.

Im Falle eines positiven Bescheides aus Stuttgart soll das Maßnahmenpaket des geplanten Sanierungsgebiets „Östringen V – Vom Bürgerpark zur Neuen Mitte“ im Zeitraum von 2023 bis 2031 umgesetzt werden.

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