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“Voll Opfer?” | Ausstellung im Rathaus Mingolsheim

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Aufgrund der Corona-Verordnung vom 28.10.2020 muss davon ausgegangen werden, dass die hier angegebenen Veranstaltungen nicht stattfinden werden.

06.10.20 | Ausstellung der Arbeiten aus dem Geschichts- und Kunst-Workshop „Voll Opfer?“ vom 13. Oktober bis zum 31. Dezember 2020 im Rathaus Mingolsheim

 „Voll Opfer?“ – unter diesem Titel hat das Team des Projekts Lernort Kislau im August dieses Jahres im Foyer der Michael-Ende-Schule Bad Schönborn im Rahmen des Bundesprogramms ‚Demokratie leben!‘ einen viertägigen Geschichts- und Kunst-Workshop für junge Menschen ange­boten.

Ausge­hend von der Geschichte des Konzentrationslagers, das von 1933 bis 1939 in der nahe­gele­genen Kislauer Schlossanlage bestand, haben die Teilnehmerinnen der Frage nachgespürt, was ‚Opfersein‘ damals und heute bedeutete bzw. was es bedeuten kann, und ihrer Auseinander­setzung mit der Thematik künstlerisch Ausdruck verliehen. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von einer Historikerin aus dem Projekt-Team sowie von drei Künstler*innen aus den Reihen des Kunst- und Kulturkreises Bad Schönborn (KuKuK).

Die in diesem Rahmen entstandenen Kunstwerke sind nun ab dem 13. Oktober zweieinhalb Monate lang im Rathaus Mingolsheim zu sehen: insgesamt rund 30 individuelle Arbeiten und großformatige Gemeinschaftscollagen, die mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien erstellt wurden. Die Arbeiten können bis zum 31. Dezember jeweils zu den Öffnungszeiten des Rathauses, werktagvormittags (außer mittwochs) von 8 bis 12.30 Uhr, montags und dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Es gelten eine Maskenpflicht und die Einhaltung eines Mindest­abstands von 1,5 Metern.

Sehen Sie auch unseren Filmbeitrag zum Kunstworkshop im Lernort Kislau:

Zum Projekt Lernort Kislau: Vor den Toren der Kislauer Schlossanlage soll eine zeitgemäße Bildungs­stätte entstehen, an der die deutsche NS-Geschichte in der Dimension des Landes Baden aktiv aufge­arbeitet und die Frage nach den Unterschieden zwischen Demokratie und Diktatur dialogisch ver­han­delt wird. Das Land Baden-Württemberg sowie mehrere Städte und Landkreise der Region finanzieren das Projekt.

Zu diesem Thema gibt es auch weitere Beiträge:

Lernort Schloss Kislau: Erinnerungsort zur KZ-Vergangenheit

 

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