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Vorstand und Aufsichtsrat der Volksbank Bruchsal-Bretten versammeln sich mit ihren Vertreterinnen und Vertretern in diesem Jahr wieder persönlich zur 50. Vertreterversammlung. Foto: Volksbank Bruchsal-Bretten eG

BRUCHSAL-BRETTEN | Vertreterversammlung der Volksbank Bruchsal-Bretten

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14.06.2022 | Die diesjährige Vertreterversammlung der Volksbank Bruchsal-Bretten war besonders. Nicht nur, weil sich die Genossenschaftsbank in diesem Jahr wieder persönlich mit ihren Vertreterinnen und Vertretern im Hallensportzentrum „Im Grüner“ in Bretten treffen durfte.

Sondern vielmehr, weil die diesjährige Versammlung die erste Vertreterversammlung als fusionierte und gewachsene Genossenschaft ist. „Was einer allein nicht schafft, das vermögen viele. Und wir sind viele und sind noch weiter gewachsen, im Vorstand, in unserer Vertreterversammlung und unserer Mitgliedergemeinschaft!“, betonte Vorstandsvorsitzender Roland Schäfer zu Beginn seiner Rede.

Starke Gemeinschaft

Über 64.500 Mitglieder stark sei die Volksbank Bruchsal-Bretten mit gelungener Fusion zum 12. Juni 2021 und damit weiter die größte Personenvereinigung in der Region. Besonders lobt Schäfer das Meistern der Fusion in einem herausfordernden Jahr 2021, das in erster Linie durch die Corona-Pandemie geprägt war.

„Eine Fusion in Krisenzeiten ist eine Herausforderung und eine besondere Belastung für alle Mitarbeiter.“,

so Schäfer. „Als starke Gemeinschaft haben wir diese Hürden genommen, der Belastung standgehalten und das Jahr 2021 mit der Kraft unserer Genossenschaft gemeistert.“, führt Schäfer weiter aus.

Zufriedenstellendes Ergebnis 2021

Die Volksbank Bruchsal-Bretten blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2021 zurück, wenngleich die Herausforderungen der weiter andauernden Corona-Pandemie spürbar waren. Die Bilanzsumme stieg per 31.12.2021 auf 3,3 Mrd. Euro. Im Kreditgeschäft konnte für das Geschäftsjahr 2021 ein starkes Wachstum verzeichnet werden. Dieses stieg auf 2,8 Mrd. Euro, davon waren 676 Mio. Euro Neukredite.
Die Inanspruchnahme der Corona-Liquiditätshilfen ging um rund 40 Mio. Euro zurück. „Dies zeigt uns, wie stark und anpassungsfähig unser Mittelstand zwischenzeitlich auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie reagieren kann. Dabei unterstützen wir unsere Mitglieder bestmöglich und bieten Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe.“, führt Schäfer aus.
Zuwächse gab es ebenfalls bei den Kundeneinlagen. Durch einen deutlichen Anstieg in den täglich fälligen Einlagen konnten weitere Marktanteile gewonnen und die Kundengelder auf rund 2,4 Mrd. Euro gesteigert werden.

Der Bilanzgewinn entspreche mit ca. 3,3 Mio. Euro den Prognosen der Genossenschaftsbank.

In der Vertreterversammlung der Volksbank Bruchsal-Bretten sind die Vertreterinnen und Vertreter dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt, eine Dividende für das Geschäftsjahr 2021 von 3,0 Prozent an die Mitglieder der Genossenschaft auszuschütten.

Herausforderungen gemeinsam meistern

Schäfer geht in seiner Rede auch auf die Herausforderungen des aktuellen Ukraine-Krieges ein. „Dieser bringt bereits heute große Hürden für unsere mittelständischen Unternehmen mit.“, so Schäfer. Besonders in der Störung von Lieferketten sowie Engpässen von Rohstoffen und Energie, einer stark gestiegenen und weiter ansteigenden Inflationsrate und nicht zuletzt im Geschehen auf den Kapital- und Finanzmärkten machen sich die Auswirkungen des Krieges bemerkbar.

„Hier brauchen wir nun die Kraft unserer großen Gemeinschaft, um auch diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Ganz nach unserer genossenschaftlichen Idee, die uns auch heute – über 150 Jahre nach ihrer Entstehung – krisenfest und zukunftssicher macht.“, betont der Vorstandsvorsitzende.

Im Einklang: Ökologie, Ökonomie & Soziales

Einen Schwerpunkt legt die Genossenschaftsbank derzeit auf ihre Nachhaltigkeitsarbeit, „wenngleich Nachhaltigkeit für uns als Genossenschaft ja gar nichts neues ist. Es liegt in unserer genossenschaftlichen DNA..“, erklärt Schäfer. Die Volksbank Bruchsal-Bretten betrachtet Nachhaltigkeit dabei in all ihren Dimensionen, der Ökologie, der Ökonomie und des Sozialen ganzheitlich.

In der sozialen Dimension leistet vor allem die Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten seit über 11 Jahren gesellschaftliches Engagement in der Region, fördert Vereine und gemeinnützige Einrichtungen bei der Umsetzung ihrer Projekte, initiiert aber auch eigene Förderprojekte und Wettbewerbe. Über 240.000 Euro flossen im Jahr 2021 so der Förderung in der Region zu.

Mit Blick auf die ökologische Dimension konzentriert sich die Volksbank Bruchsal-Bretten auf die Reduktion und Kompensation ihrer CO2-Emissionen. Schäfer sieht dies als Versprechen an die Gemeinschaft. „Und wir tun das nicht alleine. Wir haben uns echte Profis an unsere Seite geholt. Eine Genossenschaft, die sich explizit auf die CO2-Kompensation spezialisiert hat.“, erklärt Roland Schäfer.

Den größten Einfluss sieht die Volksbank Bruchsal-Bretten aber in der ökonomischen Dimension, in ihrem Kerngeschäft. Dort sieht sich die Genossenschaft mitunter als Transformationsbegleiter ihrer mittelständischen Unternehmenskunden. „Denn unsere Aufgabe ist die Wirtschaft unserer Mitglieder zu fördern.“, erinnert Schäfer. „Wir werden die Mitglieder, die nachhaltig wirtschaften wollen, bei einer notwendigen Transformation begleiten.“, führt der Vorstandsvorsitzende weiter aus. Die Veränderung der Wirtschaft hin zu nachhaltigem Wirtschaften müsse finanziert werden und dafür brauche es Banken. Dabei versteht sich die Volksbank Bruchsal-Bretten als Fördergemeinschaft und Ermöglicher einer nachhaltigen Transformation.

Nähe auf allen Kanälen…

Die Genossenschaftsbank verfolgt weiter das Ziel, nahe an ihren Mitgliedern und Kunden zu sein. Im Jahr 2021 war die Volksbank mit 36 Filialen, davon 6 VR-SISy-Filialen, persönlich vor Ort.

Dabei ist der Bank wichtig, für ihre Mitglieder und Kunden omnikanal, also auf sämtlichen Kanälen, erreichbar zu sein uns Nähe zu bieten. So können diese selbst entscheiden, über welchen Weg sie ihre Bank erreichen möchten – ob persönlich in der Filiale, über das Telefon oder per Videoberatung, oder rein digital über Online- und Mobile Banking.

…und gelebte Verantwortung in der Region

Die regionale Genossenschaft geht aber noch weiter. Sie sieht sich in ihrer Rolle als Unternehmensbürger in der regionalen Verantwortung, eigene Immobilien für die Bürgerinnen und Bürger weiterzuentwickeln.

So bringt sich die Volksbank bereits in Projekten des sozialen Wohnungsbaus, der Dorfentwicklung und des Schaffens von neuem Wohnraum ein. „Und es geht weiter: In unserer Innovationswerkstatt haben wir Ideen zur Nahversorgung entwickelt und führen derzeit Gespräche zur regionalen Nah- und Gesundheitsversorgung.“, berichtet Schäfer den Vertreterinnen und Vertretern.

Veränderung im Vorstand

Das Ende der Rede von Roland Schäfer war in dieser Vertreterversammlung allerdings anders als sonst, denn in diesem Jahr brachte der Vorstandsvorsitzende noch eine besondere Information für die Vertreterinnen und Vertreter mit. So kündigte er an, dass er selbst sowie seine Vorstandskollegen Volker Gaa und Gerhard Rübenacker sich in 2023 aus dem Vorstand zurückziehen und in den Ruhestand verabschieden werden. Die verbleibenden drei Vorstandsmitglieder Juan Baltrock, Andreas Hahn und Dimitrios Meletoduis führen die Geschäfte für die Genossenschaft weiter.

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