Eremitage Waghäusel
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Studie zu der Entwicklung von Lebensbedingungen: Stutensee und Waghäusel vor Bretten und Bruchsal

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Bruchsal | 09.01.2020 | Nach der Studie „Verbesserte Lebensbedingungen“ schneidet die Region in Hinsicht ihrer Zukunftschancen bundesweit überdurchschnittlich ab.

Mit der Frage nach der Entwicklung der Lebensbedingungen in den letzten fünf Jahren will die Studie zeigen, welche der 581 mittelgroßen Städte Deutschlands, deren Bevölkerungen zwischen 20.000 und 75.000 Einwohnern liegen, die besten Zukunftsaussichten bieten. Die Methoden für eine Rangliste der aufstrebenden Mittelstädte Deutschlands erstellte die Contor GmbH in Zusammenarbeit mit dem Magazin KOMMUNAL.

Studie Lebensbedingungen Platzierung Region

Welche Gemeinden bieten die besten Zukunftsaussichten?

Deutschlandweit gingen die obersten Plätze an Werder an der Havel bei Potsdam, Döbeln in Sachen und das württembergische Laupheim. In Baden-Württemberg schnitten die meisten Mittelstädte weit überdurchschnittlich ab. In der Region belegen Stutensee mit Platz 16 und Waghäusel auf Platz 33 die vorderen Plätze. Darauf folgen Eppingen mit Platz 67 und die regionalen Zentren Bretten und Bruchsal auf den Plätzen 74 und 100.

Womit arbeitete die Studie?

Um die Entwicklung der Städte anhand ihrer Zukunftsperspektiven fassbar zu machen, wurde für die Studie eine besondere Gewichtung auf Faktoren der ökonomischen und sozialen Sicherheit gelegt. Das Abschneiden von Stutensee und Waghäusel vor Bretten und Bruchsal liegt in einer besseren Entwicklung des Wohnungsmarktes und der Arbeitslosigkeit vor Ort begründet. Gleichauf liegen alle vier Orte im bundesdeutschen Mittel in Hinsicht ihrer Zu- und Abwanderung.

Nicht zu vergleichen ließen sich die vier Städte anhand anderer Faktoren wie der Kriminalitätsrate, Insolvenzverfahren und verfügbaren Einkommen, da die dafür herangezogenen Daten für den gesamten Landkreis Karlsruhe gelten. Dies gilt ebenfalls für die Lohnentwicklung der Region, die sich auf den gesamten Bezirk des Regierungspräsidiums Karlsruhe bezieht, und bundesweit unterdurchschnittlich ausfiel.

Verbesserte Lebensbedingungen und Lebensqualität?

Mit dem Vergleich der ökonomischen und sozialen Entwicklungen, trifft die Studie jedoch keine feste Aussage über den Stand der Lebensqualität vor Ort. Dass der Schwerpunkt von „Verbesserte Lebensbedingungen“ verstärkt auf ökonomisch quantitativen Aspekten liegt, und Faktoren des kulturellen Lebens, den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten und einer sauberen Umwelt nicht beachtete, scheint sie sich eher als einen Wegweiser für Firmenstandorte zu eignen, anstelle eines Kompasses für die Lebensqualität der Bürger.

Text: Maximilian Dümler, Landfunker-Redaktion, Bruchsal

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