Kreisimpfzentrum Bruchsal / Heidelsheim | Foto: tw | SWB

Stadtwerke Bruchsal binden Impfzentrum Bruchsal-Heidelsheim an das Glasfasernetz an

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TelemaxX und Gesellschafterin unterstützen aktuell das Kreisimpfzentrum in Bruchsal-Heidelsheim

14.01.21 | Zusammen mit der TelemaxX Telekommunikation GmbH haben die Stadtwerke Bruchsal als deren Gesellschafter vom Landratsamt Karlsruhe, in Kooperation mit der Breitbandkabel Landkreis Karlsruhe (BLK), den Auftrag erhalten, aktuell das Kreisimpfzentrum Bruchsal-Heidelsheim (KIZ) an das Glasfasernetz anzubinden.

So haben die Stadtwerke Bruchsal bis zum 13. Januar kurzfristig das KIZ im Stadtteil Heidelsheim, im Gebäude des ehemaligen Praktiker-Baumarkts, beziehungsweise der früheren Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber, mit einer symmetrischen 100 Mbit/s-Verbindung mittels Glasfaserleitung angeschlossen. Dabei wurden rund 600 Meter Breitbandkabel verlegt. Die Stadtwerke vor Ort kamen letztendlich zum Zuge, weil sie schon vor Jahren in weiser Voraussicht im Zuge von Stromversorgungsmaßnahmen Leerrohre in Vorleistung verlegt hatten. Daran konnten sie jetzt anknüpfen und die benötigte Infrastruktur zügig ausbauen.

Am 16. Dezember vergangenen Jahres war die TelemaxX auf die Stadtwerke zugekommen mit der Anfrage, ob sie bezüglich des geplanten Impfzentrums etwas zaubern könnten. Den Stadtwerken und ihren Dienstleistern war der Wunsch Befehl. Dank kompetenter Erfahrung, motiviertem Einsatz und persönlichem Engagement konnten sie noch am 23. Dezember, einen Tag vor Heiligabend, die anspruchsvolle Baumaßnahme in Angriff nehmen. So übernahm die bewährte IC Bau die erforderlichen Tiefbauarbeiten, die Netzbetriebsmonteure der Stadtwerke führten unterschiedlichste, auch nicht alltägliche Arbeiten durch, der LWL-Montage-Dienstleister Netphoton erklärte sich bereit, erforderliche Arbeiten bei Bedarf auch zwischen den Jahren zu übernehmen. Der „Zauberer“ im Hintergrund war ein Netzbetriebsmeister der Stadtwerke, von dem man mit Fug und Recht behaupten kann, dass er im doppelten Sinne des Wortes ein guter Netzwerker ist. Er, sein Team und „seine“ Partnerbetriebe vollbrachten in gemeinsamer Anstrengung – weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit – das kleine Weihnachtswunder von Heidelsheim.

Am Montag, 11. Januar, fand eine Begehung des Gebäudes mit Vertretern der TelemaxX und des Landratsamts statt. Am Dienstagvormittag, 12. Januar, verlegten drei Monteure des Stadtwerke-Netzbetriebs 100 Meter LWL-Kabel in schwindelerregenden sieben Metern Höhe. Am Dienstagnachmittag finalisierte LWL-Dienstleister Netphoton die LWL-Montagearbeiten. Am Mittwochvormittag, 13. Januar, nahmen die Stadtwerke-Netzbetriebsmonteure die LWL-Strecke, vom Alten Umspannwerk in der Schnabel-Henning-Straße bis zum Impfzentrum an der Stuttgarter Straße, in Betrieb. Nach der abschließenden Montage der für das Impfzentrum notwendigen Hardware-Komponenten durch die TelemaxX am Mittwochnachmittag konnte die Übergabe der 100 Mbit/s-Verbindung an das Landratsamt Karlsruhe erfolgen.

Offiziell sollten im KIZ Bruchsal-Heidelsheim ab Freitag, 15. Januar, bis zu 800 Personen täglich geimpft werden. Das Sozialministerium hat im Hinblick auf die momentan mangelnde Verfügbarkeit des Impfstoffs allerdings den Impfstart um eine Woche auf den 22. Januar verschoben.

 

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3 Feedback

  1. Israel hat bald das ganze Land geimpft (ja sind weniger Menschen) und wir haben ein Kabel gelegt und sind mächtig Stolz. Ich sehe Bruchsal schon in den chinesischen und amerikanischen Hauptnachrichten. (Geht nicht gegen euch liebe Stadtwerke und. Mitwirkenden, aber unser Land könnte seine Messlatte mal wieder höher legen)

  2. Was bringt ein schnelles Internet, wenn die Terminvergabe über die Nummer des ärztlichen Notdienstes läuft und die völlig überlastet ist?

    • Hallo Michael, ich kann Unmut im Zusammenhang mit COVID-19 und der Impfstrategie verstehen, aber im Artikel geht es doch um etwas anderes. Die Stadtwerke sind stolz, dass sie das in kurzer Zeit hinbringen konnten, trotz Weihnachtsferien, Shutdown und Feiertagen.

      Vielleicht bringt eine schnelle Internetanbindung das:

      Sollte es tatsächlich einmal täglich 800 Impfungen geben, müssen diese Daten erfasst und auch an zentrale Register weiter gegeben werden. Vielleicht sollte in einem Impfzentrum auch eine Telefonanlage stehen, damit Ärzte. Plegende, Helfer und schlussendlich auch die Geimpften in dringenden Fällen telefonieren können. Und letztendlich vielleicht auch ein WLAN für alle Anwesenden?

      Angenommen es gäbe dieses schnelle Internetanbindung NICHT und es sollten daraus Nachteile entstehen, wären Leute wie Sie die ersten, die mosern, weil es DEUTSCHLAND noch nicht einmal schafft, an einem Kreisimpfzentrum ein schnelles Internet anzubinden.

      Es gibt die, die mosern, mosern, mosern und die, die machen. Und nein, ich bin nicht von den Stadtwerken.

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