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Sportbetrieb | Landessportverband fordert erneut schrittweise Öffnung

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01.03.2021 | Die bisherigen Erfahrungen in der Pandemielage, die Erfahrungen im mit Schutzmaßnahmen eingeschränkten Sportbetrieb in 2020 sowie der verantwortungsvolle Umgang der Sporttreibenden veranlasste den Landessportverband Baden-Württemberg e. V. (LSVBW) dazu, erneut einen schrittweisen Wiedereinstieg in den Sport zu fordern.

Der LSVBW unterstütze ausdrücklich den von der Sportministerkonferenz (SMK) skizzierten Vorschlag zur stufenweisen Öffnung des Sports vom 22. Februar 2021, so heißt es vom Verband. Mit der Empfehlung der Sportministerkonferenz, einen stufenweisen Wiedereinstieg in den Sport zuzulassen und die vorgeschlagenen Schritte in den einzelnen Ländern an die jeweilige Infektionslage anzupassen, könne eine schrittweise Rückkehr auch für das Sportland Baden-Württemberg realistisch werden. Zu den Möglichkeiten der Öffnung sei man bereits mit unterschiedlichsten Institutionen und Personen, wie zum Beispiel Medizinern, im Gespräch.

„Für uns ist wichtig, dass wir langsam und kontrolliert wieder in einen geregelten Sportbetrieb zurückkehren. Ein Stufenplan wäre für uns das Mittel der Wahl, um diese schrittweise Öffnung geordnet umzusetzen.“, äußerte sich Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des LSVBW, gegenüber der Deutschen Presseagentur bereits im Vorfeld.

Keine Unterscheidung in den Sportarten

Keinen Unterschied mache für den LSVBW dabei die Sportart oder das Lebensalter, so heißt es weiter. Eine Öffnung müsse für alle Sportarten möglich sein, unabhängig davon, ob es sich um Individual- oder Mannschaftssportarten handele und unabhängig auch vom Alter. Vielmehr sei es wichtig, die jeweiligen Voraussetzungen der Sportart sowie die lokalen Infektionszahlen zu berücksichtigen, so die Präsidentin. Es sei nun Aufgabe der Politik, die Voraussetzungen für den stufenweisen Wiedereintritt in das Kerngeschäft der Sportvereine zu schaffen.

Infektionsgeschehen werde weiter die Lage bestimmen
Unter der Voraussetzung eines stabilen oder gar leicht rückläufigen Infektionsgeschehens sei eine schrittweise Öffnung das einzige Ziel, wenn auch nur bei einer entsprechenden Infektionslage eine Öffnung vertretbar sei, so äußerte sich Menzer-Haasis.

“Dennoch fordern wir eine klare Positionierung, ab wann eine schrittweise Öffnung für unsere Sportvereine im Land wieder möglich sein wird. Insbesondere vor dem Hintergrund der physischen und psychischen Gesundheit der vielen Sportreibenden im Land ist es wichtig, eine Rückkehr in den Sportbetrieb wieder zu ermöglichen“ so Menzer-Haasis weiter.

Dementsprechend sei eine schrittweise Öffnung des Sport- und Vereinslebens nun dringend geboten. Eine Perspektive, die den Wiedereinstieg absehbar machen würde, wäre ein wichtiges Zeichen an den organisierten Sport und die Sportler.

Forderung des LSVBW: Den Sport als Teil der Lösung begreifen
Die deutliche Forderung des Landessportverbandes basiere unter anderem auf den guten Erfahrungen des vergangenen Jahres. Dieses sei eines der ersten Bundesländer gewesen, das zu einem geordneten Sportbetrieb zurückgekehrt sei, so heißt es vom Verband. Dabei seien die Infektionszahlen aufgrund der guten Arbeit in den Sportvereinen unter Einhaltung strenger Corona-Schutzmaßnahmen nicht in die Höhe geschossen. Sport sei und werde weiterhin ein Teil der Lösung sein, um in eine schrittweise Rückkehr in ein geordnetes gesellschaftliches Miteinander zu ermöglichen, so heißt es weiter.

Menzer-Haasis wünscht sich im Namen der Sportler des Landes, dass diese Phase nun zeitnah ein Ende hat: „Sport kann in alle Gegebenheiten eingebunden werden und ist in einem geordneten Rahmen kein Pandemietreiber. Insbesondere vor dem Hintergrund der gemeinschaftsstiftenden Kraft des Sports und der körperlichen Gesundheit jedes Einzelnen ist es in der aktuellen Zeit wichtiger denn je, wieder einen geordneten Sportbetrieb zu ermöglichen“.

Hintergrund

Der Landessportverband Baden-Württemberg (LSVBW) ist die Dachorganisation der Sportselbstverwaltung in Baden-Württemberg und Träger der Olympiastützpunkte Baden-Württemberg (OSPe BW). Seine Rechtsform ist der eingetragene Verein.
Der Landessportverband vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitgliedsorganisationen. Mit 3,9 Mio. Mitgliedschaften und 11.294 Vereinen ist der Landessportverband die größte Personenvereinigung im Land Baden-Württemberg. Zu ihm gehören 95 Mitgliedsorganisationen, die sich in 3 Sportbünde, 84 Sportfachverbände und 8 Verbände mit besonderer Aufgabenstellung sowie Verbände für Wissenschaft und Bildung unterteilen lassen. Der Landessportverband ist ordentliches Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes.

 

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