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Foto: OpenClipart-Vectors auf Pixabay

KARLSRUHE | AOK | So macht man der Laus den Garaus

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15.09.2022 | Positiver Effekt der Abstandsregeln: weniger Blutsauger auf dem Kopf

„Achtung: Läusealarm!“ – Diese Info hören Eltern meist mit Schrecken, denn regelmäßig zu Schulbeginn geht das große Suchen auf den Kinderköpfen los. Als positive Pandemie-Folge verzeichnet die AOK im Stadt- und Landkreis Karlsruhe einen deutlichen Rückgang an Behandlungen wegen Läusen.

Nur knapp drei Millimeter groß, sind die bräunlichen Tierchen im Haar nicht immer leicht zu erkennen. Betroffen sind vor allem Kinder zwischen drei und zwölf Jahren, Erwachsene eher selten. Durch die zeitweisen Schließungen von Kitas und Schulen während der Corona-Pandemie und die strengen Kontaktbeschränkungen zählte die AOK Mittlerer Oberrhein bei ihren Versicherten für den Stadt- und Landkreis Karlsruhe im Jahr 2020 nur 584 Fälle von Läuse-Alarm, im Jahr 2021 nur noch 378 Fälle. Zum Vergleich: In den vier Jahren zuvor waren jeweils rund 950-mal Läusemittel verordnet worden.

Mit mangelnder Hygiene hat Lausbefall nichts zu tun

Besonders gern halten sich die kleinen Blutsauger hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen auf. Ihre Bisse können unangenehm jucken, ansonsten sind sie aber harmlos und übertragen auch keine Krankheiten.

„Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Weitergegeben werden die Tierchen fast immer beim Spielen, wenn die Kinder die Köpfe zusammenstecken oder kuscheln“,

informiert die AOK Mittlerer Oberrhein. Eine Übertragung durch Gegenstände, wie Mütze oder Haarkamm, ist eher unwahrscheinlich. Läuseweibchen legen täglich mehrere Eier, die meist nahe der Kopfhaut an den Haaransätzen kleben.

Bei Verdacht schnell handeln!

Mit einem speziellen Läuse- oder Nissenkamm aus Apotheken oder Drogerien sollte im nassen Haar Strähne für Strähne von der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen durchgezogen werden. Nach jeder Strähne den Kamm auf einem Küchenpapier abstreifen – so kann man sehen, ob sich Läuse oder Läuseeier auf dem Kopf befinden.

Ohne Läusemittel kein Aus für die Laus

Als Behandlung reicht das Auskämmen der Haare aber nicht aus, auch häufiges Haarwaschen hilft nicht weiter. Um die Läuse und ihre Larven wirksam abzutöten, müssen spezielle insektizidhaltige Läusemittel angewandt werden. Da Kopfläuse auf manche Mittel mit Insektengift Resistenzen entwickelt haben, werden zunehmend statt chemischer Mittel auch solche auf Basis von Silikonöl genutzt. Diese bedecken die Kopfläuse mit einer Ölschicht und ersticken sie. Die AOK Mittlerer Oberrhein weist darauf hin, dass nach einigen Tagen eine zweite Behandlung mit dem Läusemittel erfolgen muss, damit auch alle noch nicht geschlüpften Kopfläuse vernichtet werden.

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