Freibad Sasch in Bruchsal

So geht’s nicht weiter! Stadtwerkechef denkt über temporäre Schließung des Freibad Sasch nach

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28.7.23 | Die idyllische Atmosphäre des Bruchsaler Freibads Sasch wurde jüngst durch einen erschütternden Vorfall getrübt, wie er sich ähnlich bereits in Berlin, Ettlingen und vermutlich auch noch weit mehr Bädern im Land ereignete. Ein gewalttätiger Angriff auf einen Mitarbeiter stellte die Badegäste und Stadtwerke vor eine ernste Herausforderung. Der Vorfall ist eine Mahnung daran, wie die Aktionen einer Minderheit den Frieden und die Sicherheit der Mehrheit erheblich stören können. Eberhard Oehler, der Chef der Stadtwerke Bruchsal, zieht jetzt sogar eine temporäre Schließung des Bades in Betracht.

Was war geschehen?

Im Zentrum des Vorfalls steht ein Badegast, der sich aggressiv und unverantwortlich verhielt. Der Mann sprang vom Sprungturm und wäre fast auf ein im Wasser befindliches Kind gelandet. Als der Bademeister ihn ermahnte und ihm den weiteren Zugang zum Sprungturm untersagte, reagierte der Mann mit verbaler und später physischer Gewalt. Er beleidigte und attackierte den Rettungsschwimmer, was zu Gesichtsverletzungen beim Mitarbeiter führte. Trotz des Eingreifens der Sicherheitsdienste konnte der Täter entkommen, unterstützt von anderen Badegästen, die die Sicherheitskräfte bei der Erfassung des Täters behinderten.

Gesellschaftliche Veränderungen als Ursache

Eberhard Oehler, der Stadtwerkechef, sieht die Wurzeln dieser Gewalttätigkeit in gesellschaftlichen Veränderungen. Er äußert seine tiefe Besorgnis über das zunehmende Maß an Respektlosigkeit und Gewalt, das die sozialen Interaktionen und den öffentlichen Raum verändert. „Wir müssen die Gesellschaft wachrütteln und das Problem beim Namen nennen“, warnt Oehler, der sich bewusst an die Medien wendet, um das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.

Wer sind die Täter?

Obwohl der konkrete Vorfall nur einen Einzeltäter betraf, ist die Stadtwerkeführung besorgt über eine Minderheit von Badegästen, die immer wieder für Unruhe sorgen. Die Problemgruppe scheint sich aus überwiegend männlichen deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund zusammenzusetzen. Ihnen allen ist gemein, dass sie den nötigen Respekt vor den Werten des gesellschaftlichen Zusammenlebens vermissen lassen.

Mögliche Gegenmaßnahmen

Angesichts der schwerwiegenden Situation werden mehrere Maßnahmen in Betracht gezogen. Neben einem Alkoholverbot im Freibad, werden auch Taschenkontrollen vor dem Einlass und Ausweiskontrollen diskutiert. Als ultimatives Mittel könnte sogar eine temporäre Schließung des Bades erwogen werden. Oehler betont, dass im Falle einer unveränderten Situation die Gesundheit seiner Mitarbeiter oberste Priorität hat.

Aufruf zur gemeinsamen Verantwortung

Die Situation im Freibad Sasch ist mehr als nur eine lokale Angelegenheit. Sie ist ein Aufruf an uns alle, als Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und auf das Wohlbefinden unserer Gemeinschaft zu achten. Die Herausforderung besteht darin, einen Weg zu finden, wie wir den Respekt und die Sicherheit in unseren Gemeinschaftseinrichtungen wahren können, während wir gleichzeitig das friedliche Miteinander fördern. Dieser Vorfall ist ein Weckruf, der hoffentlich eine breite Diskussion und das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines respektvollen und gewaltfreien Miteinanders fördert.

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