B3 zwischen Ubstadt und Stettfeld
Noch heißt sie "B3" - hier zwischen Ubstadt und Stettfeld

Sagen wir bald Adieu zur “lieben guten alten” B3?

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Landkreis | 20.12.2019 | Generationen von Autofahrern sind zwischen Karlsruhe und Heidelberg über sie gezuckelt, gebrettert oder im Stau gestanden, von Weingarten über Untergrombach nach Bruchsal, dort vorbei am Schloss und Mülldeponie und weiter nach Ubstadt, Stettfeld, Langenbrücken … oder umgekehrt: Die gute alte Bundesstraße 3. Der werden wir wohl in absehbarer Zeit “Adieu” sagen müssen.

Die Verbindungsstraße zwischen den Dörfern am Fuße der Kraichgauhügel wird uns zwar nicht verloren gehen, wohl aber der Name “B3” wird wohl verschwinden. Das jedenfalls hat nun Patrick Bohner angekündigt, er ist der Leiter des Amtes für Straßen beim Landkreis Karlsruhe.

3-fach-Kurve in Ubstadt
Wer die B3 kennt, kennt auch die 3-fach-S-Kurve bei der Ubstadter Kirche

Nach seiner Aussage kann eine Neuklassifizierung erforderlich sein, ändere sich die Verkehrsbedeutung einer Straße. Deshalb denke man z.B. auch über eine Neueinstufung von Teilstücken der B3 im Landkreis nach.

Mittel- bis langfristig sei im Bereich der autobahnparallelen B3, B36 und B10 in zwei Tranchen im Kreisgebiet mit Änderungen zu rechnen.

Änderungen bei Teilstücken der B3 sind beabsichtigt

Es sei geplant, die B3 im Landkreis zur Landesstraße abzustufen und ein Teilstück zwischen Bad Schönborn und der B35 bei Bruchsal als B292 umzubenennen.

Wann das umgesetzt sein wird und wann wir dann Adieu zur “guten alten B3” sagen müssen, steht allerdings noch nicht fest.

Wer mehr über die B3 wissen möchte, zumindest aus der Sicht eines geplagten (?) Anwohners aus Untergrombach, der kann sich diese ebenso unterhaltsame wie informative Seite anschauen:

route-b3.de/

Hintergrund

Ob eine Straße als Bundes-, Landes-, Kreis- oder Gemeindestraße eingestuft wird, hängt von ihrer Verkehrsbedeutung ab, also ob die Verkehrsteilnehmer großräumig, überregional, regional oder lokal unterwegs sind.

Die Grundstücke werden gemäß Straßengesetz dabei immer unentgeltlich an den neuen Straßenbaulastträger übertragen, wobei der „alte“ Straßenbaulastträger dafür einzustehen hat, dass er die abzugebende Straße ordnungsgemäß unterhalten hat. Sollte dies nicht der Fall sein, sind die Unterhaltungsrückstände abzulösen.

 

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