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Bernd K. war der erste Patient in den RKH Kliniken, der die neue Patienten-App für seine stationäre Aufnahme genutzt hat | Foto: RKH Kliniken

RKH Kliniken | Innovative Patienten-App gestartet

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03.05.2021 | Am Montag erschien Patient Bernd K. morgens im RKH Klinikum Ludwigsburg, um seine Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräche für die geplante stationäre Behandlung in der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie zu erhalten. Während normalerweise die Patienten vor den Räumen der Patientenaufnahme mehrere Dokumente ausfüllen und anschließend mit einer Mitarbeiterin der Patientenaufnahme ausführlich durchgehen müssen, war bei Bernd K. der Aufnahmeprozesse deutlich schneller abgeschlossen.

Ausschlaggebend hierfür war der Einsatz einer neu entwickelten Patienten-App der RKH Kliniken. Bernd K., der sich vor einigen Wochen bereit erklärt hatte, die neue App zu testen, konnte in Ruhe zuhause an seinem Smartphone alle Daten für die stationäre Aufnahme eingeben und der Klinik übermitteln. Am Montag war nun Premiere – Bernd K. war der erste Patient, der mit Hilfe der App im RKH Klinikum Ludwigsburg stationär aufgenommen wurde. Dieser neue Service ist nicht nur eine Verbesserung für die Patienten, die am Morgen der Voruntersuchungen und stationären Aufnahme ohnehin nervös sind, sondern auch eine Erleichterung für die Mitarbeiter in der Klinik.

„Es freut mich, dass diese Patienten-App nicht nur mich als Patient, sondern auch die Klinikmitarbeiter effektiv entlastet“, sagte Bernd K., der den erleichterten Aufnahmeprozess lobte. „Gerne stehe ich und sicherlich auch andere Patienten der Klinik gerne für Rückmeldungen und Anregungen zur Verfügung, um diese App zu optimieren und gewinnbringend für beide Seiten weiterzuentwickeln“, so der Patient weiter.

App wird zukünftig den Patienten vor, während und nach dem Klinikaufenthalt begleiten

Die RKH Kliniken wollen ihren Patienten eine App an die Hand geben, die ihn vor, während und nach einem stationären Aufenthalt oder einer ambulanten Behandlung begleitet. Sie soll nicht nur Dokumente, Checklisten und Fragebögen zur Verfügung stellen oder über unterschiedliche Serviceangebote und Fachabteilungen informieren, sondern ein direkter Draht zur Klinik werden. Zu diesem Zweck kooperieren die RKH Kliniken mit der Firma BEWATEC, die mit ihrer Kombination aus Start-up-Spirit und jahrzehntelanger Erfahrung im Gesundheitswesen gemeinsam mit den RKH Kliniken an neuen innovativen Lösungen arbeitet.

Geplant sind Benachrichtigungen über anstehende Behandlungstermine, das Einstellen von Therapieplänen, die Übermittlung und Überwachung von Vitalwerten wie beispielsweise Herzschlägen oder die Möglichkeit von Videosprechstunden. „Mit der Einführung der elektronischen Patientenakte, der videogestützten Televisite, der Vernetzung der Rettungsfahrzeuge mit unseren Klinik-Notaufnahmen, der Mitarbeiter-App und der Telemedizinplattform Baden-Württemberg 2025 sind wir vor ein paar Jahren in die Digitalisierung innerhalb der RKH Kliniken und mit anderen Gesundheitsanbietern eingestiegen. Nun wollen wir eine digitale Brücke zu unseren Patienten bauen“, so RKH Kliniken-Geschäftsführer Professor Dr. Jörg Martin zur Zielsetzung der neuen Patienten-App.

Die Zeit dicker Informationsbroschüren, zahlreicher Ausdrucke und Briefe oder E-Mails zur Erinnerung ist allmählich vorüber.

Patienten und ihre Angehörigen wollen mobil informiert und aktiv in die Prozesse eingebunden werden. Mit Hilfe der App kann man den Patienten zukünftig rechtzeitig und jederzeit informieren: vor der anstehenden Operation über den OP-Termin, das Absetzen von Medikamenten und das Mitbringen von Unterlagen, nach der Operation über richtiges Bewegen oder Übungen, schonendes Essen und anstehende Kontrolltermine.

„Wir stehen noch am Anfang einer langen Entwicklung mit einigen Hürden und natürlich auch vielen Chancen für moderne Abläufe“, sagt Timo Baumann, Leiter der Abteilung für Zentrale Informationsverarbeitung der RKH Kliniken. „Die neue Patienten-App ist bereits an das Krankenhausinformationssystem angebunden, zukünftig sollen weitere Daten direkt in die elektronische Patientenakte fließen. Dafür haben wir von Anfang an hohe Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit gestellt und die Sicherheit natürlich auch von Profis testen lassen“, so der erfahrene IT-Spezialist.

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