Gesehen am Rathaus Graben-Neudorf, Foto: Alex Bachmann
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Region | Corona: Adäquate Berichterstattung oder too much?

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24.03.2020 | Das wohl unumgänglichste Wort des Jahres 2020: Egal wo wir sind, selbst in unseren eigenen 4 Wänden können wir ihm nicht entfliehen, außer wir machen Radio, TV und Smartphone aus: “Corona” hier, “Covid-19” da, Corona überall. 

Wer hätte Anfang unseres schönen Jahres 2020 gedacht, was uns allen bevorsteht. Dass eine Sache wie ein Virus uns lahmlegt. Komplett. Es hat sich angeschlichen, wie eine hungrige Raubkatze auf der Lauer nach einem Opfer. Zuerst dachte man “Ach was, China behält das schon im Land” oder “Wir in Deutschland werden´s schon nicht kriegen”. Und jetzt?

Es ist erstaunlich, wie erschreckend zugleich,was passiert, wenn die Welt auf einmal in eine Schockstarre verfällt. Leere Flughäfen, von den Regalen in manchen Regionen ganz zu schweigen, leere Büros und immer noch eine Leerstelle in der Antwort auf die Frage: Wann ist das alles vorbei? Wann kommt der Alltag zurück? Man ertappt sich selbst bei einer Sehnsucht, die man so nicht kannte: Eine Sehnsucht nach dem, was in den vergangenen Wochen und Monaten ein Stück weit verloren gegangen ist: Normalität.

Jeden Tag wird man vollgepumpt mit neuen Informationen, neue Entscheidungen werden täglich, ja teils schon stündlich gefällt. Und dass die Menschen davon mitbekommen, von jedem Update, von jeder Verkleinerung unseres persönlichen Radius´, ist umso wichtiger. Wir alle müssen uns umgewöhnen, müssen verzichten: Auf den wöchentlichen Sonntagsschmaus mit Oma, auf den Gang ins Fitnesstudio, auf den besten Freund. Doch nicht für immer.

Auch wir, als regionales Medium haben dieser Intensiv-Berichterstattung ein Stück weit Rechnung getragen, siehe unserer eigenen Rubrik, in der sich alles um das C-Wort dreht: Von Ratgebern, über Ideen und Hilfen bis zu eigenen Einschätzungen und Projekten von Menschen für Menschen. Und wir wollen neben all den vielleicht erschreckenden Zahlen und Nachrichten auch die Lichtblicke beleuchten, welche Formen der Solidarität und Nächstenliebe an die Oberfläche kommen, kurz um wir wollen zeigen, zu was wir Menschen fähig sind.
Deshalb lohnt es sich, auch bei uns ab und zu vorbeizuschauen!

“Love conquers all.” – Liebe besiegt alles. Schon Vergil hat das verstanden und kann damit gerade jetzt aktueller denn je sein.

 

Hannah Maria Müller 

Siehe auch

Bretten Luftbild

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