Bildtext (Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe): Mit einer Pflanzaktion gemeinsam mit den Kinder des Kinderhauses St. Raphael in Bruchsal machte der Abfallwirtschaftsbetrieb auf den Mehrwert von Bioabfall und die Mitgliedschaft im Verein wirfuerbio aufmerksam

Pflanzaktion von Abfallwirtschaftsbetrieb und Kinderhaus St. Raphael

15.05.2024 | Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist Mitglied bei wirfuerbio e.V. und bepflanzt zum Auftakt ein Hochbeet mit dem Kinderhaus St. Raphael in Bruchsal

80 Unternehmen und ein Ziel

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Karlsruhe (AWB) ist dem Verein wirfuerbio beigetreten – ein Zusammenschluss von mehr als 80 Unternehmen mit dem Ziel, sauberen Bioabfall für eine optimale Verwertung zu sammeln. Worin diese liegen kann, wurde beim Auftakt am Mittwoch, 15. Mai, deutlich, bei dem der AWB eine Pflanzaktion mit zehn Kindern des St. Raphael Kinderhauses in Bruchsal organisierte. Die Kinder bepflanzten gemeinsam mit Marco Stiehler, Gesamtleitung des Kinderhauses, und Christina Simon, Leitung der Kindertagesstätte, ihr neues Hochbeet mit Tomaten, Kräutern und Blumen. Die dafür verwendete Erde stammte von der Bauer Kompost GmbH aus Bad Rappenau, die zur Herstellung Bioabfälle aus dem Landkreis Karlsruhe verwendet. „Die Aktion zeigt auf praktische Weise den Kreislauf, den Bioabfall durchläuft und welchen Wert er dabei entwickelt. Als Erde bringt er am Ende nährstoffreiche Lebensmittel hervor. Diesen Prozess erleben die Kinder des Kinderhauses St. Raphael nun hautnah mit“, fasste Carol Adam, Geschäftsführerin des AWB, zusammen. „Dabei beginnt die Wertschöpfung bereits mit dem Sammeln der Abfälle.“

Jeder Fehlwurf einer zu viel!

Seit Januar 2021 haben die Kundinnen und Kunden im Landkreis Karlsruhe die Möglichkeit zur getrennten Sammlung von Küchen- und Gartenabfällen über eine Biotonne, das Bringsystem oder eigenen Kompost. Diese wertvollen Abfälle wurden zuvor über den Restmüll entsorgt und anschließend verbrannt. Von Beginn an zeigt sich eine hohe Bereitschaft bei den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises zur getrennten Sammlung von Bioabfällen. „Die Bürgerinnen und Bürger trennen ihre Abfälle gut und achten genau darauf, was über die Bioabfallsammlung entsorgt werden darf und was nicht,“ freut sich AWB-Geschäftsführerin Carol Adam über den Erfolg der ersten Jahre. Dennoch ist jeder Fehlwurf einer zu viel. Falsch entsorgte Abfälle stehen einer optimalen Verwertung der wertvollen Ressource Bioabfall im Weg und bereiten insbesondere den Betreibern der Verwertungsanlagen Probleme.

Kein Plastik in die Biotonne!

An keinem anderen Abfallstoff lässt sich die Grundidee einer Kreislaufwirtschaft so plastisch darstellen wie beim Bioabfall. Aus Lebensmittelresten und anderen Biostoffen wird in der Vergärung erst Biogas gewonnen. Im zweiten Schritt wird aus den Reststoffen der Vergärung wertvoller Kompost hergestellt – ein wichtiger Einsatzstoff, um neue Lebensmittel zu erzeugen. Nur vollständig plastikfreier Kompost ist die Garantie dafür, dass dieser Kreislauf ohne Risiko für Mensch und Natur dauerhaft funktionieren kann. „Wir bitten deshalb alle Kundinnen und Kunden, mitzumachen und uns zu helfen, damit der Bioabfall aus dem Landkreis zu sauberer Komposterde und Bioenergie werden kann,“ so Adam.

Der Abfallwirtschaftsbetrieb beantwortet weitere Fragen unter der gebührenfreien Servicenummer 0800 2 98 20 20.

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