Manfred Rölleke überreichte Herrn Bürgermeister Sawadogo ein kleines Willkommensgeschenk
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Oberhausen-Rheinhausen | Bürgermeister der Provinzhauptstadt Boussé war Gast bei Info-Abend

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20.11.2019 | Beim diesjährigen, öffentlichen Info-Abend des Konvois der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V. konnten die zahlreichen Besucher die Situation in seiner Stadt und im Land Burkina Faso/Afrika aus erster Hand erfahren. Bürgermeister Sawadogo bereist z.Zt. mehrere Europäische Länder und machte dabei auch einen Abstecher zum Konvoi der Hoffnung, besonders auch, um für die umfangreichen Entwicklungsprojekte in den armen Dörfern seiner Provinz zu danken.

Vorsitzender Manfred Rölleke eröffnete die Veranstaltung mit vielen Dankesworten an die Spender, die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen und seine Konvoi-Mannschaft für die zahlreichen Arbeitseinsätze. Danach gab er Rechenschaft über die Verwendung der öffentlichen Gelder und Spenden im Jahr 2019 bis heute.

Während die Transporte von Hilfsgütern mit bis jetzt 21,5 Lastzügen und 6 See-Containern wohl unter den Ergebnissen der beiden Vorjahre bleibt, hat der Konvoi mit 172.000 Euro noch nie so viele öffentliche Mittel für Schulbau- und andere Entwicklungsprojekte in einem Jahr in Afrika einsetzen können. Diese kamen vom BMZ (Bundesministerium für Entwicklungszusammenarbeit) in Bonn aber auch von der SEZ (Stiftung Entwicklungszusammenarbeit) in Stuttgart wird noch ein Zuschuss erwartet. Etwa die gleiche Summe konnte aus Geldspenden für diese, aber besonders auch für mildtätige Zwecke verwendet werden.

Millionen-Euro-Marke weit überschritten

Er listete auch alle Bauprojekte seit Beginn der Zusammenarbeit mit dem BMZ und der SEZ in den letzten 10 Jahren in Afrika auf. Alleine für diese Bauprojekte wurden bis jetzt fast 930.000 € investiert. Über die Ausgaben für mildtätige Zwecke, wie z.B. die Behindertenhilfe in Entwicklungsländern mit Hans-Peter Dentler, die Versorgung von Waisen- und Straßenkindern in Burundi mit den Dres. Herz, für taubstumme Kinder in Togo sowie Ausgaben für Schulgeld und Hungerbekämpfung in Burkina Faso mit Dr. Rolf Pflücke, die Transportkosten für Hilfsgüter nach Osteuropa mit Bernhard Schilling, oder die Katastrophenhilfe liegen keine langfristigen Zahlen vor. Allerdings dürften diese in den letzten 22 Jahren seit Bestehen des Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen die Millionen-Euro-Marke weit überschritten haben.

Uganda-Projekt

Anschließend berichtete der stellv.Vorsitzende Charly Bechle über seine sehr erfolgreichen Entwicklungsprojekte im bitterarmen, aber sehr fruchtbaren Kyamulibwa/Uganda, sowie die nahende Fertigstellung der neuen Schule und der Schulrenovierung. Bei der Tierzucht und dem Feldbau hat sich besonders die Genossenschaftliche Ausrichtung bewährt, wo die Hälfte der Einnahmen bei den Familien für einen bescheidenen Wohlstand sorgt, während die andere Hälfte für eine Erweiterung der Mitgliedschaften in der Genossenschaft verwendet wird. So wird ein nachhaltiges Wachstum gewährleistet.

Kampf gegen Hunger in Burkina Faso

Dann brachte Hermann Bauer seinen großartigen Einsatz im Kampf gegen den alljährlichen Hunger in der Savanne von Burkina Faso zu Gehör. Mit vielen Bildern zeigte er die erheblichen Fortschritte einer professionellen Landbewirtschaftung mit der sparsamen Tropfbewässerung. Diese ist gerade in der langen Trockenzeit vorteilhaft, weil dann die Wasservorräte in den Schöpfbrunnen nicht so schnell versiegen und im milden Klima das ganze Jahr über angepflanzt werden kann.

Zukunftsplanungen

Manfred Rölleke zeigte noch was an Entwicklungsprojekten mit dem BMZ und der SEZ für die nächsten drei Jahre geplant ist und machte deutlich, dass dafür noch erhebliche Spendenmittel für unseren Eigenanteil bei der Finanzierung erforderlich sind. Mit diesem attraktiven Finanzierungsmodell können allerdings die Spenden im Verhältnis zum Investitionswert fast ver-5-facht werden!

Das aufmerksame Publikum bedachte jeden Vortrag mit reichlich Applaus und konnte sich nach genau zwei Stunden bei Getränken, Brezeln und Kuchen mit den Verantwortlichen des Konvoi der Hoffnung über die verschiedenen Hilfsprojekte weiter austauschen.

Auskunft erteilt Manfred Rölleke, Tel. 07254-779770 oder per E-Mail: roelleke@konvoi-der-hoffnung.de. Weitere Informationen finden sich auch im Internet, www.konvoi-der-hoffnung.de.
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