Foto: Babara Lohner

Oberderdingen | Ortskern erhält Aufwertung – Sanierungsmaßnahmen in der Brettener Straße schreiten voran

Bereits 1 x geteilt!
Bitte hilf uns mit einer Empfehlung, den Beitrag weiter zu geben. Danke!

05.03.2021 | Die Sanierungs- und Umbauarbeiten für die Eisdiele im Gebäude der Brettener Straße 19 laufen auf Hochtouren und sollen laut Planungen Mitte April fertiggestellt sein. Die Abbrucharbeiten der Werkstatt von Haus Nummer 17  haben begonnen. Die Sanierungsmaßnahmen finden zur Ortsbildprägenden Aufwertung des wichtigen und historischen Bereichs in der Brettener Straße gegenüber dem Amthof im Rahmen des Stadterneuerungsverfahrens statt.

In der Brettener Straße 19 wurde im Giebel bereits das Fachwerk freigelegt. Die Rohbauarbeiten und die statischen Ertüchtigungen des Gebäudes sind ebenfalls hergestellt. Im Untergeschoss wurde die Decke entfernt, so dass die Zweigeschossigkeit entfällt und der Raum höher ist. Außerdem wurde die Abfangung des Dachs erstellt. Aktuell erfolgen die Elektroinstallations-, die Sanitär- und Heizungsarbeiten. Danach folgen die Arbeiten des Gipsers – Innenputz anbringen und Estrich verlegen sowie die des Fliesenlegers. Parallel dazu wird der Dachstuhl erneuert.

Die Apartments bzw. Ferienwohnungen im Ober- und Dachgeschoss werden nach Fertigstellung der Eisdiele ausgebaut.

Foto: Babara Lohner

Im Erdgeschoss der Brettener Straße 19 wird die ehemalige Eisdiele im Gebäude Brettener Straße 15 einen neuen und geräumigen Platz finden. Im Obergeschoss und Dachgeschoss sind drei gewerbliche Apartments bzw. Ferienzimmer  vorgesehen. Mit dem langjährigen Pächter der Eisdiele aus dem Haus Brettener Straße 15 ist ein weiterer langjähriger Mietvertrag abgeschlossen. Die Kosten liegen bei rund 560.000 Euro laut Kostenschätzung. Aus dem Landessanierungsprogramm Ortskern III erhält die gemeindeeigene Kommunalbau GmbH einen Zuschuss mit rund 90.000 Euro für die Brettener Straße 19.

Das größte Einzelprojekt ist die Sanierung, der Umbau und die Erweiterung der Häuser in der Brettener Str. 13 und 15 für ein Tagescafé, zwei Wohnungen, einer öffentliche Toilettenanlage sowie den Außenanlagen. Das Projekt wird voraussichtlich bis zum Sommer 2022 realisiert werden.

Die Baugenehmigung liegt vor. Details müssen laufend mit dem Denkmalamt Karlsruhe abgestimmt werden. Die Vergabe der Abbrucharbeiten für die Scheune zwischen den Gebäuden Brettener Straße 13 und 15  und der Werkstatt auf dem Grundstück Brettener Straße 17 ist bereits getätigt. Die Werkstatt wird aktuell  von einer Fachfirma aus Oberderdingen abgebrochen. Diese kümmert sich dann auch um die Entrümpelung sowie den Rückbau von Verkleidungen in den beiden Gebäuden Nummer 13 und 15. Die Abbruchkosten betragen rund 36.000 Euro. Die Gemeinde hat mit der Kommunalbau GmbH eine Ordnungsmaßnahmenvereinbarung für das Projekt Brettener Straße 17 geschlossen. Die Abbrucharbeiten werden zu 100 % gefördert. Die Ausschreibungen für die Zimmermanns- und Rohbauarbeiten erfolgen. Weitere Ausschreibungen für die Faserzement-Fassade und Fensterfassade werden danach vorbereitet.

Vor Abbruch der Scheune Ende März wird zuvor die Giebelwand von Haus Nummer 15 abgetragen und lotgerecht aufgebaut sowie der Dachstuhl gesichert. Danach ist geplant mit den Rohbaumaßnahmen im Haus Nummer 15 zu beginnen, bevor die Rohbauarbeiten im Neubau für das Café starten. Parallel hierzu werden dann die Arbeiten zur Neueindeckung des Dachstuhls getätigt. Des Weiteren erfolgt der Rückbau des Dachstuhls von Haus Nummer 13 inklusive der Decke über dem Obergeschoss und der Giebelwand zur Wette. In einem nächsten Schritt werden die Rohbauarbeiten im Haus Nummer 13 starten. Die Giebelwand wird an den Neubau abgestützt. Sind diese Arbeiten beendet wird der Dachstuhl des Hauses Nummer 13 inklusive der Deckenlagen neu gebaut, bevor die Dachkonstruktion und –abdichtungsarbeiten des Cafés durchgeführt werden.

Die Rohbauarbeiten sind ab Ende April / Anfang Mai 2021 vorgesehen, danach erfolgen die weiteren Gewerke.

Der gesamte Bereich an der Brettener Straße gegenüber des Amthofes und des Marktplatzes ist für das Ortsbild und die Einzelhandels-/Dienstleistungsstrukturen im Ortszentrum von  Oberderdingen von herausragender Bedeutung. Die Neugestaltung einschließlich der Sanierungen, Modernisierung und den Umbauten bleiben deshalb im Einflussbereich der Gemeinde und werden von der gemeindeeigenen Kommunalbau GmbH realisiert. Dadurch können gezielt öffentliche Fördermaßnahmen, insbesondere Sanierungsmittel eingesetzt werden.

Die Gemeinde Oberderdingen hat im Frühjahr 2020 für das so genannte Sanierungsgebiet Ortskern III einen weiteren Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung (WEP)“ über 900.000 Euro erhalten.

Durch die Sanierung und Umgestaltung erhält der  gesamte Bereich gegenüber des Marktplatzes und des Amthofes eine erhebliche strukturelle und gestalterische Aufwertung.

 

Kommentieren?
Ja bitte, denn eine offene Diskussion fördert das Miteinander.
Bitte achten Sie dabei auf unsere Kommentarregeln (Info)

Hier geht es zum Kommentarfeld >>>

 

close

Kurze Unterbrechung!

Schon gewusst? Der Landfunker-Newsletter informiert dich über die Region zwischen Kraichgau und Rhein.

Unser Newsletter erscheint jeweils freitags für alle, die das Wichtigste zusammengefasst haben möchten.

Hier kannst du einen Beispiel-Newsletter sehen!

Bei Nichtgefallen kannst du ihn jederzeit mit einem Klick am Ende des Newsletters abbestellen.

Siehe auch

Oberderdingen | Betrunkene verursacht Unfall

06.04.2021 | Vermutlich aufgrund ihrer alkoholischen Beeinflussung verursachte eine 37 Jahre alte Seat-Fahrerin am frühen …

Oberderdingen | BLANCO Professional jetzt 100-prozentige Tochter der BLANC & FISCHER Familienholding

31.03.2021 | Die BLANCO Professional GmbH + Co KG mit Sitz in Oberderdingen ist seit …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.