Windpark Windrad Erneuerbare Energien
Foto: Symbolbild

Neuer Verein „Windradfreies Kraichtal“ | Bürgerinitiative gegen Kraichtaler Windräder jetzt als Verein organisiert

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19.01.21 | Ein altes Jahr ging, ein neues Jahr kam. Themen gingen und Themen blieben. So zum Beispiel auch der Wunsch des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein, Flächen für Windkraftanlagen in Kraichtal auszuweisen und somit 4 riesige Windräder in Kraichtal zu platzieren. Zu diesem Vorhaben gibt es verständlicherweise kontroverse Meinungen, Befürworter und Gegner.

Für alle Kraichtaler/innen, die dem Thema „Bau und Betrieb von übergroßen Windrädern in Kraichtal“ skeptisch gegenüberstehen, wurde eine neue Plattform geschaffen. Seit 1. Januar 2021 ist Kraichtal um den Verein Windradfreies Kraichtal n.e.V reicher. Auf der neuen Webseite www.windradfreies-kraichtal.de finden alle Interessierte ausführliche Informationen der Windradgegner sowie unter “Kontakt” die Möglichkeit, dem Verein als Mitglied kostenfrei beizutreten.

Was erwartet die neuen Vereinsmitglieder?

Regelmäßig Infos und Planungs-Updates, gemeinsames und aktives Mitgestalten, regelmäßiger Austausch, gemeinsam einfach mehr erreichen. Der Verein verfolgt den Zweck „Erhaltung des Landschaftsbildes und Naherholungswertes, Schutz von Gesundheit, Flora, Fauna und Immobilienwerten durch Verhinderung von Windradprojekten auf der Gemarkung Kraichtal.“ Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Tätigkeiten verwirklicht: Informationssammlung, -aufbereitung und –weitergabe, Durchführung von öffentlichen und internen Veranstaltungen, Erstellung und Verteilung von Flyern, regelmäßige Pressebeiträge, Sammlung von Unterschriften, Abstimmungen mit politisch Verantwortlichen, Betreiben einer Webseite, Mitgliedertreffen.

Zahlreiche Mitbürger/innen aus Kraichtal haben bisher die Möglichkeit genutzt haben, Mitglied im neuen Verein „Windradfreies Kraichtal“ zu werden. Weitere sind selbstverständlich herzlich willkommen. Aktuell bietet der Verein eine Unterschriftenliste in der Tankstelle in Menzingen zum Widerspruch gegen die Anlagen an. Wer gerne online unterwegs ist, kann eine Onlinepetition unter www.openpetition.de/windkraichtal zeichnen.

 

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6 Feedback

  1. Das ist das altbekannte St. Floriansprinzip! Oder auch:
    Was brauch ich ein Windrad, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose,!!!

  2. Den namenlosen Querschnitt der Bevölkerung bzw. die wahrgenomme Meinung in unserem Land, sobald irgendwo ein Projekt ansteht kommt sogleich die Bürgerinitative die sagt, hier nicht und am Besten gar nicht. Diese Menschen nutzen die Infrastruktur allerdings ebenfalls, oft auch mit wenig persöhnlicher Zurückhaltung (so wie andere auch) dieser Widerspruch stört mich. Oder widersprechen sie mir, dass in unserem Land keine Energieform (oder eine Strasse, Schiene, Flughafen,Krematorium,jHandymasten, oder eine Autofabrik in den Weiten Brandenburgs) ohne heftigste Kontroverse existieren kann? Wenn die Gesellschaft das eine ablehnt (z.B. Atom) muss sie die Alternativen akzeptieren oder sich in Verzicht üben, ich denke den Verzicht auf elektrische Energie werden die wenigsten gut finden. Auf die Windräder zu kommen wir sind ein dicht besiedelt Land welches sich entschlossen hat auf regenerative Energie zu wechseln dies hat auch Folgen und muss jedem bewusst sein.

    • Danke, unterstreiche ich. Not in my backyard oder Heilger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andere an … Ich nehme vielen die Aufrichtigkeit ihres Handelns nicht ab. Ich schlage als Nächstes vor: Nieder mit den Strommasten!

  3. Atom-nein; Kohle-bloss nicht; Wasserkraft-ohne uns; Gas-wo kommen wir da hin; Solar-gehts noch?; Fusion-kein Plan muss böse sein; ach ja Windkraft nö hier nicht und anderswo auch nicht. Äh mal eine blöde Frage wenn alles immer nur doof ist, was wollt ihr dann?
    Handy; Netflix; 545 Leds am und uns Haus, Wärmepumpe, und jeden elektrischen Blödsinn muss aber sein. Sorry aber wasch mich aber mach mich nicht nass, kann nicht sein. Von mir aus könnt ihr mir so ein Ding in den Garten stellen.

    • Wen konkret beschreiben Sie eigentlich?

    • Atom – ja, Kohle – nichts überstürzen, Wasserkraft – wo bitte hier in Kraichtal, Gas – habe ich für die Heizung (keine elektrischen Heizkörper), Solar – hab ich auf dem Dach (Anlage auf 9900 kWp gedeckelt … hätte das 2,5fache erzeugen können, doch das gefällt den Stromkonzernen und somit auch den Politikern nicht). Windkraft soll doch aus Umweltschutzgründen sein. Worin besteht denn bei der Errichtung und beim Betrieb eines Windparks Umweltschutz? Im Verlust landwirtschaftlicher Fläche? In der Oberflächenversiegelung für Fundament und Wegebau? In Produktion und Transport der Bauteile? Was ist dran an der Schädlichkeit des permanenten Geräusches und der Schattenwirkung der sich drehenden Rotorblätter – nicht nur auf Menschen sondern auch auf sämtliche Tiere?
      Übrigens ist mein Handy in Grundstellung aus und wird maximal alle 2 Wochen aufgeladen. Netflix Fehlanzeige. Eine einzige Energiesparlampe an der Haustür. Laden der E-Bikes dann, wenn der Akku der Solaranlage voll ist. Sie sehen also, dass Ihre Klischeevorstellungen eine Illusion sind.
      Dass Windräder wirklich ein Vorteil für die Umwelt sind, müsste erstmal bewiesen werden. Einziger Pluspunkt ist m. E. die emissionsfreie Stromproduktion – wenn sie denn gerade eben Strom produzieren.
      Ach ja: wo ist denn Ihr Garten? Haben Sie die Grundstücksnachbarn mal gefragt, wie sie ein Windrad in Ihrem Garten finden würden oder zählt für Sie nur Ihre eigene Meinung? Ich gehe davon aus, dass Sie sich auch an permanentem Hundegebell oder an den Übungen von Schlagzeug- und Posaunenspielern nie stören stören würden – weder am Tage noch in der Nacht. Oder?

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